Samir Habibovic muss das Trainer-Team des Oberligisten neu gestalten. © Stephan Schuetze
Fußball-Oberliga

Der ASC 09 Dortmund verliert einen Trainer an den Westfalenligisten TuS 05 Sinsen

Bisher lief für den ASC 09 Dortmund alles nach Wunsch, was die Planungen für die kommende Spielzeit betrifft. Jetzt muss der Klub aber zwei neue Mitglieder für das Trainer-Team engagieren.

Drei Neuzugänge hat der Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund schon für die kommende Spielzeit verpflichtet. Philippos Selkos (Panionios Athen), Nils da Costa Pereira (FC Brünninghausen) und Jannik Urban (Hombrucher SV, A-Junioren) haben im Winter ihre Zusage gegeben. Selkos steht sogar ab sofort zur Verfügung. Jetzt gibt es aber zwei Rückschläge.

Beide Co-Trainer von Chef-Coach Antonios Kotziampassis gehören ab sofort nicht mehr zum Team. Andreas Köhler bekommt es zeitlich nicht mehr hin, bleibt dem Verein aber als zweiter Geschäftsführer erhalten. Dennis Hübner zieht es zum Westfalenligisten TuS 05 Sinsen – zu seinem Heimatverein.

Antonios Kotziampassis (r.), verliert seinen Co-Trainer Dennis Hübner. © Ludewig © Ludewig

Hier wird er mit seinen 30 Jahren zum Chef-Trainer ernannt. Zwar erst zur kommenden Spielzeit, trotzdem zieht er sich jetzt schon zurück. „Für mich beginnt jetzt die Phase, das neue Team für die kommende Spielzeit zu gestalten. Da habe ich nicht mehr die Zeit, die ich benötige, um in Aplerbeck als Co-Trainer weiterzuarbeiten“, sagt Hübner.

Aplerbecks Sportliche Leiter Samir Habibovic hat nicht laut Juhu geschrien, als Hübner ihm von seinen Plänen erzählt hatte. „Aber wir wollen ihm doch nicht im Weg stehen. Das ist seine Chance als Chef-Trainer. Die muss er annehmen. Und ich bin davon überzeugt, dass er das hinbekommt. Er hat richtig Ahnung von Fußball“, sagt Habibovic.

Andreas Köhler ist nicht mehr Co-Trainer des ASC. © ASC 09 Dortmund © ASC 09 Dortmund

Es war somit ein kurzes Hübner-Gastspiel beim ASC. Erst im Juli 2020 stieß er zum Team. Zuvor war es schon beim FC Iserlohn und auch beim TuS 05 Sinsen als Co-Trainer aktiv. „Auch wenn ich nicht lange hier war, kann ich ganz viel aus meiner Zeit mitnehmen“, sagt Hübner. Er habe noch nie einen Verein kennengelernt, der es in diesem Maße hinbekommt, semiprofessionellen Fußball mit einem familiären Anstrich anzubieten.

„Bei Aplerbeck läuft nicht nur sportlich alles top, hier sind auch charakterlich alle überragend. Was Samir Habibovic, Michael Linke und Emre Konya aufgebaut haben, ist schon überragend“, sagt Hübner. Das hört Habibovic natürlich gerne. Trotzdem muss er sich jetzt auf die Suche nach zwei neuen Co-Trainern begeben.

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Thomas Schulzke

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