Zuletzt jubelten häufiger auch mal die Gäste gegen Aplerbeck. Hier im Vordergrund ist Maxi Podehl, ASC-Angreifer zu sehen. © Nils Foltynowicz
Hecker-Cup

Der ASC-Motor stottert trotz Viertelfinal-Einzug – warum, Maxi Podehl und Daniel Schaffer?

Der ASC 09 Dortmund hat das Viertelfinale beim Hecker-Cup erreicht. Das ist die gute Nachricht. Die Aplerbecker tun sich aber noch schwer und haben in sechs Vorbereitungsspielen erst einen Sieg geholt. Woran liegt das?

Der ASC 09 Dortmund steht im Viertelfinale des Hecker-Cups und wahrt damit die Chance, am kommenden Samstag den Titel im heimischen Urlaubsguru-Waldstadion zu holen. Mit Ruhm hat sich der ASC in den ersten beiden Gruppenspielen aber noch nicht bekleckert. 2:1 siegte der Oberligist gegen freche Hombrucher, mit einem 2:2-Remis trennte er sich von Westfalia Wickede – nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand. Auch zuvor lief es noch nicht so wirklich rund beim ASC. Woran liegt das? Wir haben mit Maximilian Podehl und Daniel Schaffer über die Lage gesprochen.

Daniel Schaffer möchte gar nicht groß drumherum reden. Der Routinier der Aplerbecker findet klare Worte. „Die Leistungen sind noch nicht so gut. Wir wissen selbst, dass wir mehr wollen. Aber das benötigt noch etwas mehr Zeit“, sagt Schaffer. Die Ergebnisse in den ersten sechs Spielen des ASC waren gewiss nicht zufriedenstellend. Nur einmal siegten die Aplerbeck – wie eingangs angesprochen mit 2:1 gegen Hombruch. Ansonsten gab es noch ein Remis gegen Wickede und eben vier Niederlagen gegen Sinsen, SW Essen, Erkenschwick und Oberhausen.

„Die Ergebnisse sind zwar nicht zufriedenstellend, aber zweitrangig. Beim Hecker-Cup ist das aber was anderes. Da wollen wir gewinnen. Das Minimalziel haben wir erreicht. Wie das passiert ist, darüber müssen wir intern sprechen“, sagt Schaffer und verweist die bislang noch nicht vollends überzeugenden Auftritte seiner Jungs.

ASC-Trainer Antonios Kotziampassis habe in der Vorbereitung bislang großen Wert auf die Fitness gelegt. Taktisch habe der ASC hingegen noch nicht ganz soviel gemacht. „Das wird aber kommen“, sagt Schaffer, der hinzufügt: „Ein großes Thema sind die Neuzugänge. Wir müssen uns an sie gewöhnen und sie müssen sich an uns gewöhnen, wie wir spielen und laufen. Das sind aber alles super Jungs,“ findet Schaffer lobende Worte.

Was den Aplerbecker störe, sind kleine Fehler bei Standardsituationen. Da wirke der ASC noch nicht so sattelfest wie gewünscht. „Das sind Abstimmungssachen. Die haben wir noch nicht so viel trainiert. Wir haben noch vier Wochen, wissen aber, dass wir aufpassen müssen“, so Daniel Schaffer weiter, der fest dran glaube, dass der ASC bereits am Dienstag im Viertelfinale gegen den BSV Schüren ein besseres Gesicht zeigen werde.

Am Dienstag kommt es dann auch wieder auf die Dienste des ASC-Torjägers an: Maxi Podehl. Der hat am Samstag dafür gesorgt, dass der ASC nicht seine nächste Niederlage der Vorbereitung kassierte. Mit einem Doppelpack bescherte er dem Oberligisten noch einen Punkt. Zuvor traf er auch schon beim 2:1-Sieg gegen Hombruch einmal. „Ich fühle mich ganz gut, bin fitter als vor ein paar Wochen. Torhungrig bin ich natürlich immer. Die Schnelligkeit fehlt mir aber noch, da arbeite ich momentan dran“, sagt Podehl.

Dass es aktuell noch es hakelig beim ASC läuft, führt Podehl darauf zurück, dass der ASC später als viele andere Klubs in die Vorbereitung gestartet ist. „Wir tun uns schwer, haben noch nicht den Spielfluss drin und wissen manchmal nicht, welche Bewegung wir machen müssen. Das kriegen wir in den nächsten Tagen aber rein. Wir trainieren fast jeden Tag und ich bin zuversichtlich“, sagt Podehl.

Auf Schüren freut sich der junge Torjäger am Dienstag schon, auch weil Schüren ein Team habe, dass mitspiele. „Spielerische Mannschaften kommen uns entgegen. Ich will ins Finale kommen und den Cup gewinnen. Das ist mir und meinen Jungs sehr wichtig“, so Podehl abschließend.

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Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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