Fußball

Die ersten Dortmunder Jugend-Fußballer dürfen zum Training wieder auf den Platz

Sie haben vielen Klubs einiges voraus: Nach über zweimonatiger Zwangspause rollt bei einer ausgewählten Gruppe von Dortmunder Fußballern endlich wieder der Ball - zumindest auf dem Trainingsplatz.
Bei einigen Dortmunder Fußballern rollt seit dieser Woche wieder der Ball - zumindest im Training. © picture alliance/dpa/BELGA

Die Freude über die Rückkehr auf das Grün ist groß. Zwar steht noch nicht fest, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Doch zumindest ihr Training dürfen einige ausgewählte Dortmunder Kicker – im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften – mittlerweile wieder betreiben.

Strengste Hygienevorgaben

Der Vertragsstatus macht es möglich: Borussia Dortmunds Bundesliga-Nachwuchs hat nach knapp dreiwöchiger Winterpause unter Einhaltung strengster coronabedingter Hygienevorgaben wieder das Training im Brackeler Leistungszentrum aufgenommen. Seit Mittwoch befinden sich die schwarzgelben U19- und U17-Kicker in der Vorbereitung auf die Fortsetzung der Saison.

Wann der seit dem letzten Oktoberwochenende ausgesetzte Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, steht in den Sternen. Die seitens des DFB Anfang Dezember für einen Re-Start unter Berücksichtigung der entsprechenden Gegebenheiten entwickelten zwei Szenarien sehen entweder Mitte Februar oder Mitte März vor. Vorgeschaltet sein muss für alle Teams die Möglichkeit zu 14-tägigem Training. Auf die Chance einer Wiederaufnahme bereits im Februar deutet aktuell indes nicht wirklich viel hin.

Wie eine Wintervorbereitung

Die Hoffnung auf den frühen Termin hält sich bei Borussias Verantwortlichen realitätsbezogen jedenfalls in Grenzen. „Wir gehen die Trainingsarbeit erst einmal vergleichbar zu einer Wintervorbereitung an“, erläutert U19-Coach Mike Tullberg, dem nur zu bewusst ist, in welch problematischer Situation sich vor allem die Spieler befinden, die im Sommer in den Seniorenbereich wechseln: „Die sich aus der Situation entwickelnden Nachteile für die Jungs müssen wir durch unsere Arbeit so minimal wie möglich halten.“

Personell stellt sich die Lage momentan nicht ganz sorgenfrei dar. Dennis Lütke-Frie, Julius Rauch (beide Knie) und Rilind Hetemi (Fuß) fallen vorerst verletzt aus. Tullberg erwartet sie im Februar im Mannschaftstraining zurück. Nicht mehr zum Kader gehört Ken Mata.

Überraschende Beförderung für Yilmaz

„Alle freuen sich, dass sie unter den Umständen trainieren dürfen und dass es wieder losgeht“, umreißt Borussias U17-Trainer Eren Yilmaz die Stimmungslage bei seinen Schützlingen, die allesamt fit ins neue Jahr gehen. Der überraschende Wechsel von Sebastian Geppert nach der Trennung von Lucien Favre ins Profi-Trainerteam beförderte Yilmaz als bisherigen Assistenten erst einmal in die Hauptverantwortung bei den B-Junioren. Entsprechend der organisatorischen Gegebenheiten stehen für sein Team fünf bis sechs Einheiten in der Woche auf dem Programm.

Parallel ist Yilmaz beim DFB-Lehrgang zur Ausbildung als Fußballlehrer mit Bundesligalizenz gefordert. Die Abschlussprüfung erwartet ihn im April.

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