Bei einem Dortmunder Bezirksligisten tut sich was. © Nils Foltynowicz
Hörder Stadtmeisterschaft

Die Halbfinals stehen fest: Lukas Lakoma erwartet ein echtes Event für den Hörder Fußball

Die Spannung steigt bei der Hörder Stadtmeisterschaft. In den Halbfinals treffen am Freitag vier Teams auf Augenhöhe aufeinander.

Langsam wird es spannend bei der Hörder Stadtmeisterschaft. Ab Freitagabend stehen die beiden Halbfinalspiele auf dem Programm, dann geht es darum, wer am Samstag im Endspiel (18 Uhr) antritt oder in der Partie um Platz drei.

Nagel will 8:2-Sieg gegen TSC Eintracht nicht überbewerten

Im Halbfinale trifft am Freitag Titelverteidiger VfR Sölde um 19.45 Uhr auf Ausrichter Hörder SC. Im zweiten Halbfinale treffen der TuS Holzen-Sommerberg und der VfL Hörde aufeinander. Anstoß 17.30 Uhr.

Wenn es nach Söldes Coach Marco Nagel geht, dann hat der VfR als Bezirksligist ein klar definiertes Ziel. „Wenn wir schon im Halbfinale stehen, dann wollen wir auch ins Finale einziehen und dort den Titel verteidigen“, so der Coach, der beim letzten Gruppenspiel am Donnerstagabend gegen Berghofen einen 8:2-Erfolg seiner Mannschaft sah. Kevin Marquardt trug sich gleich viermal als Torschütze ein. Überbewerten wollte Söldes Trainer diesen hohen Sieg aber nicht, dazu habe B-Kreisligist Berghofen einfach nicht die Qualität gehabt, so Nagel.

Halbfinalgegner Hörder SC sei da schon ein anderes Kaliber, erklärte Nagel, der an den Heimvorteil des Turnier-Ausrichters erinnerte. Zudem plagen Sölde bekanntlich erhebliche Personalsorgen. „Wir haben zwar eine 31er-Kader, uns fehlten gegen Berghofen aber auch 20 Spieler durch Urlaub und Verletzungen. Die meisten Spieler sind zudem ziemlich müde von den vielen Spielen in der Vorbereitung und von den harten Trainingseinheiten. Deshalb wird das Halbfinale gegen den Hörder SC alles andere als ein Spaziergang“, erwartet der Coach ein von beiden Seiten intensiv geführtes Spiel.

Im zweiten Halbfinale treffen am Freitagnachmittag um 17.30 Uhr die beiden A-Kreisligisten TuS Holzen-Sommerberg und der VfL Hörde aufeinander, der am Mittwochabend den TSC Eintracht mit 2:1 schlug und somit ins Halbfinale einzog. Für VfL-Trainer Lukas Lakoma ist der Ausgang absolut offen: „Wir spielen mit dem Gegner in einer Liga. Das wird eine ausgeglichene Partie.“

Egal, wie die Partie ausgeht. Für Lakoma sind beide Optionen äußerst spannend. Sollte man verlieren und würde es am Samstag im Spiel um Platz drei und vier zu einem Aufeinandertreffen mit dem Ortsrivalen Hörder SC kommen, wäre das eine perfekte Situation. „Das erste Hörder Lokalderby nach der langen Coronapause. Das verspricht Spannung. Ein echtes Event für den Hörder Fußball“, so Lakoma. Und sollte sich der VfL für das Finale qualifizieren und dort auf den VfL Sölde treffen, dann wäre Revanche angesagt. Denn in der Gruppenphase unterlagen die Hörder nur knapp mit 0:1 gegen Sölde. „Wir haben sogar noch einen Elfmeter verschossen. Das wollen wir wieder gutmachen“, versprach Lakoma.

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Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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Peter Kehl

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