Sperrt die Stadt Dortmund die Sportplätze wieder? © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Coronavirus

Die Inzidenzwerte steigen: Wann sperrt die Stadt Dortmund wieder die Sportplätze?

Die dritte Corona-Welle trifft die Stadt Dortmund abermals hart. Der Inzidenzwert steigt im Ruhrgebiet rapide an. Wann sperrt die Stadt Dortmund die Plätze? Wir haben nachgehört.

Die dritte Corona-Welle schlägt hart zu. Die Inzidenzwerte steigen bundesweit an. In Dortmund lag der für Lockerungsmaßnahmen so entscheidende Wert am Freitagnachmittag schon wieder bei 97,7 – also nur noch knapp unter dem Grenzwert von 100, ab dem laut Stufenplan wieder härtere Lockdown-Maßnahmen greifen sollen.

Was bedeutet das für den Amateur- und Breitensport in Dortmund? Werden die Plätze nun wieder gesperrt? Wenn ja, wann? Wir haben bei der Pressestelle der Stadt Dortmund nachgefragt.

Der Gesamt-Inzidenzwert Nordrhein-Westfalens lag am Freitagvormittag bei 96,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Was passiert allerdings, wenn der Dortmunder Wert schneller bei 100 liegt als jener aus NRW? Hat die Stadt dann die Möglichkeit, die Sportplätze, die seit einigen Wochen wieder geöffnet sind, eigenhändig und ohne Absprache mit dem Land zu schließen?

„Diese Entscheidung trifft zu gegebener Zeit der Krisenstab der Stadt. Wir werden dann sofort darüber informieren“, schreibt die Stadt auf Anfrage und ergänzt: „Die Stadt kann ihre eigenen Sportanlagen ohne Erlaubnis des Landes für den Vereins- und Freizeitsport schließen. Für den Schulsport müsste sie ggf. jedoch weiterhin Sportstätten vorhalten.“

Wie lange eine potenzielle Sperrung der Plätze dann zunächst andauere, vermochte die Stadt nicht zu sagen. „Solche Vorhersagen sind in einer dynamischen Lage schwer zu treffen. Auf jeden Fall ist die Stadt in dieser Frage abhängig von der jeweils gültigen Erlasslage, also der Coronaschutzverordnung“, teilt die Stadt mit.

Zudem war zuletzt bekannt geworden, dass die Bund-Länder-Runde am Montag, 23. März, den geplanten vierten Öffnungsschritt, der weitere Lockerungen für den Amateursport verspricht, aussetzen wolle. Das schreibt der „Business Insider“.

„Kontaktsport soll nun frühestens vier Wochen später, also ab 19. April erlaubt sein. Definitiv beschließen muss das aber noch die Bund-Länder-Konferenz, die wie erwähnt das nächste Mal am Montag stattfindet. Erst dann könnte traurige Gewissheit herrschen“, schreibt der „Business Insider“ weiter.

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Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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