Robin Siebert stand am Dienstagabend beim Hombrucher SV im Tor. © Nils Foltynowicz
Fußball

Dortmunds verlorener Sohn ist zurück und freut sich auf geile Events – wie den Hecker-Cup

Nach einem Gastspiel bei Westfalenligist SV Sodingen ist Keeper Robin Siebert beim Hombrucher SV zurück im Dortmunder Amateurfußball. Er verrät, was das Kicken hier besonders macht.

Zum Start des Hecker Cups gleich die erste Überraschung: Im Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber und Oberligist ASC 09 und Landesligist Hombrucher SV sind die Außenseiter früh in Führung gegangen (11.). Im Hombrucher Kasten stand dabei ein bekanntes Gesicht – Torwart Robin Siebert ist zurück an alter Wirkungsstätte. Der 24-Jährige freut sich, wieder zurück im Dortmunder Amateurfußball zu sein.

Die Führung der Hombrucher beim Hecker Cup währte nur kurz. Gleich im Gegenzug gelang den Aplerbeckern der Ausgleich (12.), nur zwei Minuten später übernahm der große Favorit auch die Führung (2:1/14.).

Siebert: „Kämpferisch eine sehr gute Leistung“

„Ich finde, wir haben kämpferisch eine sehr, sehr gute Leistung gebracht und uns ordentlich den Arsch aufgerissen“, lobt Siebert den Auftritt seiner Mannschaft. „Mit ein bisschen Glück machen wir am Ende noch das 2:2. Aber das ist dennoch eine gute Leistung von uns gewesen und eine, auf der wir aufbauen können.“

Den Hombrucher SV kennt der Keeper bereits. Hier hat er schon im Jugendbereich gespielt. Entsprechend geschmeidig lief der Einstieg bei seinem alten Verein. „Ich bin sehr gut aufgenommen worden und habe hier im Umfeld auch ein paar bekannte Gesichter gesehen“, berichtet Siebert. „Da gab es keine große Eingewöhnungszeit, ich war sofort Teil der Truppe. Das macht den Einstieg sehr leicht.“

Das gleiche gilt für das Trainerteam. „Ich fühle mich pudelwohl. Das Training, die Spiele, das Drumherum – ob es das Trainerteam um Alex (Chefcoach Alexander Enke, Anm. d. Red.) oder Torwarttrainer Nico Luft ist – es macht richtig Spaß, mit den Leuten zusammenzuarbeiten“, lobt der Keeper.

Die Rückkehr nach Dortmund zahlt sich also voll aus. Hier spielte er im Jugendbereich, hier lief er vor seinem Wechsel nach Sodingen in der Westfalenliga auch schon für den BSV Schüren und Mengede 08/20 auf. „Ich wollte mal die Erfahrung machen, außerhalb Dortmunds zu spielen“, berichtet Robin Siebert, das habe in Sodingen „ganz gut gepasst“.

Großer Zusammenhalt im Dortmunder Fußball

Dennoch war der Wunsch groß, in den Dortmunder Amateurfußball zurückzukehren. „Der Zusammenhalt hier ist viel größer als als außerhalb“, erklärt der 24-Jährige. „Der Hecker Cup, die Hallenfußballstadtmeisterschaft – das sind Events, die sind richtig geil! Da hat man richtig Bock drauf. Deshalb ist es sehr schön wieder in Dortmund zu sein, das hat sich beim Hecker Cup am Dienstag bestätigt.“

Er freue sich einfach, jetzt wieder in Dortmund zu spielen. „Ich habe Bock auf das Ganze. Ich freue mich vor allem, dass ich auch in Hombruch bin. Das ist für mich ein Stück weit ein Zurück zu den Wurzeln. Ich kann kaum erwarten, dass es richtig losgeht“, sagt Robin Siebert. „Aber jetzt ziehen wir erstmal noch die Vorbereitung durch.“

Die hat für für den Hombrucher SV im Juni begonnen und geht nun erstmal beim Hecker Cup weiter. An diesem Donnerstag tritt die Enke-Elf gegen Westfalia Wickede an. Und was soll die Landesliga-Saison bringen? „Wenn wir weiter gut arbeiten und Leistungen wie am Dienstag bringen, dann sollten wir uns schon im oberen Drittel festsetzen“, sagt Siebert vorsichtig. Sein persönliches Saisonziel: „So viele Spiele wie möglich machen.“

Über den Autor
Gebürtiger Dortmunder mit viel Liebe für den großen und kleinen Sport: Hauptsache, es rollt, tickt oder geht ordentlich vorwärts. Ob im Fernsehen, am Spielfeldrand oder selbst mit Ball und Rad unterwegs. Seit 2014 für Lensing Media im Einsatz, erst in Freier Mitarbeit, nun als Volontär.
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Hendrik Nachtigäller

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