Ein wichtiger Spieler bleibt Türkspor erhalten. © Stephan Schuetze
Fußball-Landesliga

Edeltechniker verlängert bei Türkspor – „Ich muss dem Doc noch einiges zurückzahlen“

Die Planungen für die kommende Spielzeit laufen beim Fußball-Landesligisten Türkspor Dortmund. Jetzt hat ein Edeltechniker verlängert. Er sieht sich in der Pflicht. Vor allem einer Person gegenüber.

Es ist Ruhe eingekehrt bei Türkspor Dortmund. Seit der Verpflichtung des neuen Trainers Sebastian Tyrala bestimmen überwiegend positive Nachrichten das Geschehen bei Türkspor Dortmund. In Ozan Bektas und Kaan Akkus verlassen zwar zwei Spieler den Klub im Sommer. Doch gehören Abgänge zur normalen Fluktuation innerhalb einer Fußballmannschaft.

Auf der Habenseite steht schon einiges bei Türkspor. So hat der ambitionierte Landesligist unter anderem Youssef Yesilmen aus der Türkei und Rasim Suleyman aus Bulgarien verpflichtet. Auch etliche Stammkräfte wie Ömer Akman oder Muhammed Acil haben ihre Verträge verlängert.

Und jetzt bleibt der nächste Top-Spieler. Florian Juka hat dem Klub sein Ja-Wort für eine weitere Spielzeit gegeben. „Das stimmt. Ich habe noch einiges mit dem Klub vor. Bisher konnte ich mich ja noch nicht zeigen“, sagt der 28-jährige Juka. Er kam vor der Spielzeit vom TuS Bövinghausen zu Türkspor.

In Bövinghausen hatte er sich eine schwere Verletzung zugezogen und musste zweimal operiert werden. In der Vorbereitung auf die neue Spielzeit warf ihn dann der Corona-Virus zurück. So benötigte er seine Zeit, um fit zu werden. Bisher hat der Edeltechniker sein Können im Türkspor-Trikot noch nicht richtig unter Beweis stellen können. Dafür lieferte er sich ein öffentliches Battle mit dem damaligen Trainer und heutigem Sportlichen Leiter Dimitrios Kalpakidis.

Der Streit zwischen Juka und Kalpakidis ist vergessen

Kalpakidis wechselte Juka ein und wieder aus. Für Juka kam das einem Hochverrat gleich. Er sagte gegenüber unserer Redaktion, dass er eine Entschuldigung von Kalpakidis nicht annehmen würde und riesig enttäuscht sei. „Die Nummer ist vergessen“, sagt Juka heute. Kalpakidis sieht das ebenso. Jetzt gehen sie zusammen in die neue Spielzeit. Und in der hat Juka einiges vor.

„Ich möchte vor allem dem Doc einiges zurückzahlen“, sagt Juka. Der Doc ist Dr. Akin Kara. Kara ist Mediziner und Präsident von Türkspor Dortmund. „Der Doc ist ein ganz toller Mensch. Er ermöglicht dem Verein sportlich eine Menge. Er hilft aber auch als Mensch. Er hat mich unterstützt und mir geholfen, als ich Corona hatte“, sagt Juka.

Und wie will er den Vorschuss zurückzahlen? „Mit Leistung. Ich will allen zeigen, dass es richtig war, mich zu verpflichten. Und ich will mit dem Klub aufsteigen. Wenn es jetzt nicht mehr zum Re-Start kommt, schaffen wir das in der nächsten Saison. Wir haben eine Top-Mannschaft“, sagt Juka.

Und der Klub hat in Sebastian Tyrala einen neuen Trainer. „Ich freue mich auf ihn. Er wirkt sehr sympathisch und kompetent. Leider konnten wir uns noch nicht persönlich treffen. Dafür haben wir telefoniert und sehen uns ja beim Cyber-Training“, sagt Juka.

Florian Juka wünscht sich wieder Mannschaftstraining

Er sehnt das Mannschaftstraining extrem herbei. „Klar, wir machen Cyber-Training und ich gehe laufen. Aber das Mannschaftstraining ist einfach nicht zu ersetzen. Wenn du immer nur für dich allein trainierst, wird es irgendwann anstrengend. Vor allem für den Kopf“, sagt der Offensivspieler. Er zieht sein Programm aber durch. Denn er will topfit sein, wenn es wieder losgeht. Er möchte dem Doc noch einiges zurückzahlen.

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Thomas Schulzke

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