Handball

Ein Handballklub hat seine Zukunftsfragen fast abgeschlossen – ein anderer wartet ab

Der Spielbetrieb ruht weiterhin in den dritten Ligen und den Jugendbundesligen. Der ASC 09 plant bereits akribisch für die neue Saison, der BVB befasst sich mit den aktuellen Gegebenheiten.
Dortmunds Handballklub treiben ihre Planungen voran - im Rahmen der Möglichkeiten (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Vorerst ist der Spielbetrieb in den dritten Ligen und Jugendbundesligen bis zum 28. Februar ausgesetzt. In den vom DHB für die dritten Ligen im Falle eines Re-Start nach Ostern entwickelten Szenarien deutet einiges darauf hin, dass es wie berichtet vermutlich keine Absteiger geben wird. Für Planungssicherheit scheint folglich beim Aufsteiger ASC 09 Dortmund und der Talentschmiede Borussia Dortmund 2 gesorgt.

Die Aplerbeckerinnen bewegen sich diesbezüglich für die kommende Saison auf einem guten Weg. Die Trainerfrage durch die Verlängerung mit Dirk Niedergriese wurde schon im Dezember frühzeitig geklärt. Mittlerweile steht fest, dass auch Benny Hoffmann, der sich noch Bedenkzeit erbeten hatte, als Co- und Torhüterinnen-Trainer weitermacht. Und auch das Team bleibt im Kern beieinander. „Alle Leistungsträgerinnen haben zugesagt. Nur zwei Zusagen stehen noch aus. Zudem laufen die Anstrengungen, den Kader zu ergänzen“, erläutert ASC-Handballchef Frank Fligge. Fest steht bereits, dass Torfrau Jana Möllmann nach ihrem Kurzgastspiel in Königsborn zurückkehrt. Nach dreiwöchiger Pause über den Jahreswechsel befindet sich das Team wieder im Training. Auf dem Wochenplan: Eine Lauf-Challenge und eine Videoeinheit für Kraft und Stabilität.

Aufmerksamkeit auf die A-Jugend lenken

Gedanken an die nächste Saison verschwendet BVB 2-Coach Tobias Fenske noch nicht: „Ich befasse mich einzig mit den aktuellen Gegebenheiten, die wir umgehend nach der DHB-Videokonferenz letzte Woche im gesamten Trainerteam und mit dem Vorstand erörtert haben.“ Fakt für Fenske, sollte die Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach Ostern mit einer angedachten Aufstiegs- und einer Pokalrunde tatsächlich möglich sein, ist, auf eine Teilnahme zu verzichten.

Ein Aufstieg wäre vom Reglement her ohnehin nicht möglich. Stattdessen würde der BVB die ganze Aufmerksamkeit dann auf sein A-Jugendbundesliga-Team, fast identisch der Drittliga-Formation, legen. Dort plant der DHB, falls möglich, die deutschen A- und B-Jugendmeister auszuspielen. Borussias Talente befinden sich im Rennen, hatten sich im Oktober für die Zwischenrunde qualifiziert und damit auch den Bundesligaplatz für nächste Saison sicher.

Die momentane „sportliche Versorgung“ seiner Schützlinge geht Fenske differenziert an. Die Spielerinnen mit DHB-Kaderstatus werden am Goethe-Gymnasium ergänzend über den Leistungs-Landesstützpunkt betreut. Ansonsten begleiten seine Mannschaft im Rahmen digitaler Teamführung online individuelle Pläne zum Erhalt der Fitness und Maßnahmen zur taktischen Schulung.

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