Der FC Roj bekommt nach der Saisonpause Verstärkung. © Folty
Fußball

FC Roj schnappt sich Westfalenliga-Spieler – und kündigt weiteren Transfercoup an

Fußball-Bezirksligist FC Roj hat einen Spieler aus der Westfalenliga verpflichtet - und eine Ansage in Richtung Konkurrenz geschickt: Ihre nächste Neuverpflichtung wird „in Dortmund für Aufsehen sorgen“.

Der Fußball-Bezirksligist FC Roj hat auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Der kurdische Verein belegt zurzeit mit drei Punkten Rückstand und bei einem weniger ausgetragenen Spiel den zweiten Platz – und ist dem großen Aufstiegsfavoriten FC Nordkirchen dicht auf den Fersen.

Um die Tabellenspitze zu erobern – sobald die Saison wieder losgeht – hat der FC Roj jetzt mit dem 20-jährigen Egzon Jusufi ein Torhütertalent vom Westfalenligisten Lüner SV geholt. Jusufi war bisher beim LSV der Backup von Andreas Josch, der in allen Saisonspielen im Tor stand. Nach der Rückkehr des lange verletzten Jörg Lemke, drohte Jusufi ein Dasein als Nummer drei in der Torhüter-Hierarchie.

Mittlerweile vier Torhüter beim FC Roj

Ganz einfach wird es für Jusufi, der vom A-Ligisten KF Sharri zum LSV wechselte und in der Jugend beim VFB Waltrop im Tor stand, auch beim FCR nicht. In Stammtorhüter Sasan Mahmud, der sich im bisherigen Saisonverlauf als sicherer Rückhalt erwies, Routinier Benjamin Fischer, der bei Westfalia Wickede auch schon Westfalenligaluft schnupperte und Reber Urtekin hat Egzon Jusufi gleich drei starke Konkurrenten im Kampf um das Trikot mit der Nummer eins.

Die Verpflichtung des Torhütertalents soll aber nicht die einzige Aktivität von Roj auf dem Transfermarkt bleiben. Die Kurden sind auf der Suche nach weiteren Verstärkungen und planen einen echten Transferkracher.

„Wir sind noch in aussichtsreichen Gesprächen mit einigen Topleuten. Noch kann ich allerdings keinen Vollzug melden. Falls die Verpflichtung klappen sollte, landen wir einen echten Transfercoup, der für Aufsehen in Dortmund sorgen wird“, lautet die geheimnisvolle Aussage des Sportlichen Leiters Nagdet Magid.

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Freier Mitarbeiter
Baujahr 1965, gebürtiger Dortmunder, der sich seit fast zwanzig Jahren auf den Sportplätzen tummelt und den Dortmunder Amateurfußball mit all seinen Facetten kennt.
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Frank Büth

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