Thomas Eroglu wird dem SV Herbern noch einige Zeit fehlen. © Jura Weitzel
Fußball

Kein Sieg und Top-Spieler verletzt: Eichlinghofen will sich trotzdem nicht stressen

Die Vorbereitung des TuS Eichlinghofen hätte wahrlich besser beginnen können. Bislang konnte das Team keinen Sieg holen in drei Spielen, zudem verletzte sich der Top-Torjäger.

In seinen ersten drei Vorbereitungsspielen konnte der TuS Eichlinghofen bislang kein Erfolgserlebnis feiern. Zwei Pleiten und ein Remis gegen einen A-Kreisligisten musste der Bezirksligist hinnehmen. Zudem verletzte sich Top-Torjäger Salomon Kadima Tshitungu schwer. Kommen da bereits die ersten Zweifel beim neuen Trainer Marc Neul?

Im ersten Test gegen den VfR Sölde unterlag Eichlinghofen verdient mit 1:3. Eine Woche später gegen den A-Kreisligisten SG Hemer spielte das Team nur 2:2. Und wiederum ein paar Tage später im ersten Spiel, in dem es um Punkte ging, verlor der TuS mit 0:2 gegen Viktoria Kirchderne beim Kronen-Kreidekarre-Cup.

Dennoch sagt Trainer Marc Neul, der erst im Sommer übernommen hatte, dass er mit einer so guten Leistung wie gegen Kirchderne zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung nicht gerechnet hätte. Wie passt das zusammen?

„Wir waren gerne Kirchderne fußballerisch richtig gut – bis zum Sechzehner“, sagt Neul. Tatsächlich hatten die Eichlinghofener mehr vom Spiel und auch mehr Chancen, waren am Ende aber nicht zwingend genug. Kirchderne reichten dagegen zwei Möglichkeiten, die die Viktoria in Person von Alessandro Rudek und Miguel Milde nutzte.

Die Verletzung von Top-Torjäger Tshitungu scheint dem Bezirksligisten also so richtig weh zu tun. „Salou bringt natürlich eine Qualität mit, die man in der Bezirksliga so im Normalfall nicht hat. Deshalb ist es umso bitterer, dass er sich schwer verletzt hat“, sagt Neul. Bange werde im aber auch diesem Grund nicht.

„Wir haben mit Alexander Voss und Dustin Maranaca zwei weitere richtig gute Stürmer, die beide lange nicht gespielt haben. Wir müssen zwar auch ein bisschen was ausprobieren, aber wir haben einen guten und breiten Kader.“

Auch im Training gebe sein Team momentan sein Bestes. „Wir haben eine hohe Trainingsbeteiligung und trainieren sehr intensiv, mit viel Begeisterung“, sagt Neul. Deshalb ist er trotz fehlender Ergebnisse bislang zufrieden mit der Vorbereitung seiner Mannschaft. Er ist sich sicher: „Die Ergebnisse werden kommen. Wir fangen jetzt nicht an, uns zu stressen.“

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