Bekommt Zuwachs: Der Kirchhörder SC hat zwei weitere Neuzugänge. © Folty
Fußball

Kirchhörder SC neuer Spieler hat ein klares Ziel: „Ich will auf jeden Fall wichtig sein.“

Ein ehemaliger Kirchhörder will an die gute, alte Zeit anknüpfen - und heuert bei seinem Ex-Klub Kirchhörder SC an. Der neue Mann setzt sich für die Zukunft klare Ziele.

Diese Episoden sind ja bekannt. Ein Spieler will sich verändern, verlässt seinen Verein, um den berüchtigten „nächsten Schritt“ zu gehen. Wenn es auf den auswärtigen Stationen nicht wirklich zufriedenstellend gelingt, folgt irgendwann die Rückkehr ins heimische Gefilde. Dorthin, wo es einstmals so gut geklappt hat. Geschichten, die sich aus Nostalgie speisen.

So eine hat sich jetzt beim Kirchhörder SC zugetragen – Stürmer Christian Wazian kehrt zurück zum KSC, dorthin, wo es einstmals so gut funktioniert hat für ihn. Von 2016 bis 2019 ging er für den Klub auf Torejagd, wechselte anschließend zu Oberligist Holzwickede. Ohne jene Ziele zu erreichen, die er sich gesteckt hatte.

„Ich war lange verletzt, hatte eine Schambeinentzündung und konnte deshalb rund anderthalb Jahre nicht spielen“, sagt Wazian – und beschreibt den Entschluss, erneut nach Kirchhörde zu gehen als „Bauchentscheidung – ich will an die positive Zeit anknüpfen, habe viele gute Erinnerungen an den KSC und irgendwie immer Kontakt gehabt.“

Stürmer kehrt zurück – Wohlfühloase Kirchhörde

Denn: „Der Dortmunder Amateurfußball ist ja klein, irgendwann läuft man sich immer über den Weg.“ Zu Kirchhördes Coach Sascha Rammel habe es immerzu Kontakt gegeben, „wir haben uns nicht jeden Tag geschrieben, aber uns ab und an gesprochen.“ Von KSC-Physiotherapeut Mirko Rottke ließ er sich behandeln. Und zur Kirchhörder Führungsriege sei die Verbindung ohnehin gut.

Christian Wazian kehrt zum Kirchhörder SC zurück. © Nils Foltynowicz © Nils Foltynowicz

Das Kirchhörder Umfeld ist für Wazian dementsprechend guten Gewissens als „Wohlfühloase“ zu beschreiben, wenngleich er nicht gekommen ist, um nur dabei zu sein. Der 27-Jährige hat klare Ziele. Er sagt: „Zum einen will ich fit bleiben, zum anderen wollen wir mal schauen, ob es nicht in Richtung der Westfalenliga gehen könnte.“

Als er den KSC verließ, habe die Mannschaft schließlich noch in dieser Klasse gespielt, „vielleicht können wir dorthin zurückkehren – auch wenn Teams wie Türkspor natürlich eine Hausnummer sind“, sagt Wazian. Er selbst fühlt sich körperlich immer besser. „Die Corona-Zeit konnte ich gut nutzen, habe viele Läufe und Stabilisationsübungen gemacht.“

Was persönlich für ihn herausspringen soll? Eine klare Tormarke setze er sich nicht, sagt der Stürmer. „Wenn wir immer 1:0 gewinnen und die Kollegen treffen, freut mich das auch.“ Nur: „Ich will auf jeden Fall wichtig sein.“

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Schreibt seit 2015. Arbeitet seit 2018 für die Ruhr Nachrichten und ist da vor allem in der Sportredaktion und rund um den BVB unterwegs.
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Leon Elspaß

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