Die Türkspor-Spieler bejubeln im Hintergrund einen Treffer, Bövinghausens Dino Dzaferoski (r.) ist bedient. © Stephan Schuetze
Fußball-Westfalenliga

Nach dem 0:4: Bövinghausens Dzaferoski fällt vernichtendes Urteil über Mitspieler

Nach der 0:4-Niederlage gegen Türkspor Dortmund war Bövinghausens Dino Dzaferoski stinksauer auf einige seine Mitspieler - und hat aus der Leistung seiner Kollegen Konsequenzen gezogen.

Dino Dzaferoski war bedient. Am Regenwetter lag die schlechte Laune des Bövinghausen-Sechsers allerdings nicht. Sein Westfalenliga-Team hatte gerade mit 0:4 gegen Landesligist Türkspor Dortmund verloren. Und Dzaferoski wusste wenige Minuten nach dem Abpfiff auch sofort, woran die schlechte Leitung seiner Mannschaft lag.

„Erstmal“, stellte der Mittelfeldspieler klar, „Glückwunsch an Türkspor, die haben es heute überragend gemacht, richtig aggressiv gespielt. man hat bei denen das Feuer auf dem Platz gesehen.“ Das Feuer. Genau das fehlte den TuS-Spielern am Sonntagabend.

„Wir waren nicht bereit in die Zweikämpfe zu gehen, einfache Sachen haben bei uns nicht funktioniert, weil wir nicht konzentriert waren“, erklärt Dzaferoski, der TuS habe „unsauber“ gespielt. Natürlich habe den Bövinghausern auch noch das Kreispokal-Halbfinalspiel in den Knochen gesteckt, das machte der Sechser aber nicht als die entscheidende Schwäche gegen Türkspor aus.

Dzaferoski kritisiert seinen Mitspieler

„Wir hatten heute viele neue Spieler auf dem Feld, die sonst eigentlich nicht in der ersten Elf stehen“, erzählt Dzaferoski und seine Miene verfinstert sich. „Die sollten sich heute eigentlich empfehlen, haben es aber überhaupt nicht gut gemacht.“ Er wird Spieler wie Deniz Batmann oder Pjer Radojcic gemeint haben. Dzaferoski geht sogar noch weiter. „Die haben uns und dem Trainerteam damit aber einen Gefallen getan und gezeigt, dass sie von der Startelf weit weg sind“, sagt Dzaferoski deutlich.

Das sitzt. Auch seine eigene kritisiert Dzaferoski, „ich muss eigentlich mehr vorangehen, aber mir haben heute auch Patrick Rudolph und Andre Witt auf dem Platz gefehlt, die gehen sonst mit mir voran.“ Trotzdem dürfe das Spiel des Westfalenligisten nicht von zwei, drei Leuten abhängen.

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Türkspor Dortmund gegen TuS Bövinghausen

„Es kann nicht sein, dass wir alleine verantwortlich sind und dann alles zusammenbricht, wenn mal einer nicht da ist, da müssen dann andere die Verantwortung übrenehmen“, macht Dzaferoski deutlich. Daran müsse der TuS nach der Niederlage gegen Türkspor Dortmund arbeiten. Bei der nächsten Trainingseinheit der Bövinghauser wird es also einiges zu besprechen geben.

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David Nicolas Döring
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Jahrgang 1993, geboren und aufgewachsen in Dortmund. Liebt den Sport und die Emotionen dabei privat und beruflich, vor allem den Handball. Seit 2014 bei Lensingmedia - nach Praktikum, freier Mitarbeit und Volontariat jetzt Sportredakteurin.
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Nina Bargel

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