Der ASC 09 hat die Verlängerung eines weiteren Spielers klargemacht. © Nils Foltynowicz
ASC 09 Dortmund

Nach Monaten des Wartens: ASC 09 verlängert mit dem Mentalitätsmonster

Es hat lange gedauert, aber nun ist es fix. Der ASC 09 verlängert mit dem nächsten Spieler und geht in den Kaderplanungen für die kommende Oberliga-Saison den nächsten Schritt.

Der ASC 09 zählt seit Jahren zu den großen Konstanten in der Oberliga Westfalen. Seit dem Aufstieg 2014 hält sich das Team beachtlich stark inmitten von zahlreichen Traditionsklubs und finanziellen Schwergewichten.

Zu Beginn noch immer als einer der ersten Abstiegskandidaten, im Anschluss sogar Aufstiegsaspirant und mittlerweile als fest etablierter Klub des Tableaus.

Seit Aplerbecks Oberliga-Ära startete, ist der Name Philipp Rosenkranz fest mit dem ASC 09 verbunden. Er ist der dienstälteste Spieler im Aplerbecker Kader, Kapitän des Teams und feste Größe im Dortmunder Süden. Seit 2016 rackert er im Dortmunder Süden.

Doch während die Kaderplanung in Aplerbeck immer mehr Gestalt annimmt, zog sich die Verlängerung mit dem Kapitän. „Wir waren stetig mit Rose in Kontakt. Den dienstältesten Spieler lässt man nicht einfach so gehen, er ist ein sehr, sehr verdienter Spieler“, sagt Emre Konya, Aplerbecks Sportlicher Leiter. Nun gab der ASC offiziell bekannt: Rosenkranz hat für ein weiteres Jahr verlängert.

Andere Vereine meldeten sich bei Rosenkranz

„Es hat sich ein bisschen verzögert. Ein bisschen hat der Corona-Blues da mit reingespielt, vielleicht war es auch für beide Seiten von vorne rein klar“, sagt Konya. Kleinigkeiten fehlten im März laut Rosenkranz noch, andere Vereine hatten sich bei ihm gemeldet. Öffentlich hatte sich sein Ex-Klub, der BV Brambauer, über ihn Gedanken gemacht. Doch er betonte damals auch: „Der ASC 09 ist meine erste Adresse.“

Philipp Rosenkranz spielt mittlerweile seit 2016 für den ASC 09 Dortmund in der Oberliga.
Philipp Rosenkranz spielt mittlerweile seit 2016 für den ASC 09 Dortmund in der Oberliga. © Nils Foltynowicz © Nils Foltynowicz

Die Kleinigkeiten sind nun geklärt, Rosenkranz bleibt ein Jahr und Konya zeigt sich glücklich. „Das ist jemand, der sein Trikot aufopferungsvoll trägt – Sonntag für Sonntag. Ein geiler Typ. In der Kabine eminent wichtig. Wir suchen auch junge und talentierte Spieler, aber er bringt uns Mentalität und Erfahrung“, sagt Konya.

Rosenkranz geht mit seinen 34 Jahren dahin, wo es weh tut. Als Kapitän geht er vorne weg, stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Konya bezeichnet ihn als Mentalitätsmonster, ähnlich wie Sechser Marcel Münzel und Torwart Jan Held. „Die geben der Mannschaft immer einen Push“, lobt Konya. Verdiente Spieler, seit Jahren dabei und immer da, wenn sie gebraucht werden.

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David Nicolas Döring

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