SVB-Trainer Giovanni Schiattarella ist froh, ein Loch gestopft zu haben. © Stephan Schuetze
Fußball-Landesliga

Neustart beim SV Brackel 06: „Die Zeit bei Türkspor hat mir nicht geholfen“

Der SV Brackel 06 musste nach dem Abgang von Mustafa Erdogan reagieren und einen neuen rechten Außenverteidiger verpflichten. Sie fanden einen bei Türkspor Dortmund.

Der Fußball-Landesligist SV Brackel 06 hat nur ganz knapp das Finale beim eigenen Kronen-Hellweg-Cup verpasst. Im Halbfinale scheiterte das Team von Trainer Giovanni Schiattarella am Samstag erst im Elfmeterschießen (3:5) an dem Ligakonkurrenten Kirchhörder SC. Am Sonntag (14 Uhr) trifft das Team jetzt auf den Westfalenligisten BSV Schüren im Spiel um Platz drei.

Gegen den Kirchhörder SC stand wieder einmal Neuzugang Daniel Jänicke in der Startelf. Der hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Er startete die Saison 2019/20 beim Bezirksligisten VfL Kemminghausen, folgte im Winter dann aber dem Ruf seines Ex-Trainers Reza Hassani und wechselte zu Türkspor Dortmund. Dort wurde er aber nicht glücklich.

Er stand nicht eine Minute für den späteren Bezirksliga-Meister auf dem Platz. „Die Zeit bei Türkspor hat mir nicht geholfen. Ich muss aber zugeben, dass Türkspor einen extrem starken Kader hatte“, sagt Jänicke. Und der Kader wurde im Sommer weiter aufgewertet. „Deshalb war für mich klar, dass ich eine neue Herausforderung benötige“, sagt Jänicke.

Schiattarella und Jänicke kennen sich

Da kam ihm das Angebot von Brackel gerade recht. SVB-Trainer Schiattarella hatte sich für den Außenverteidiger stark gemacht. „Ich habe ja Daniel damals aus der A-Jugend von Brünninghausen nach Marten geholt“, sagt der SVB-Trainer. Sie arbeiteten aber nicht lange zusammen, weil der damalige Landesligist Arminia Marten finanzielle Probleme hatte und sein Team mitten in der Saison zurückzog.

Jänicke ging zum VfL Kemminghausen, dann zu Türkspor und ist jetzt in Brackel gelandet. „Bisher fühle ich mich hier richtig wohl“, sagt Jänicke. Ihm gefalle der Spielstil des Teams. Gegen den Ball spielt er ganz rechts in der Fünfer-Abwehrkette. Mit dem Ball rückt er vor und mutiert zum Außenstürmer. „Das liegt mir“, sagt er. Gegen den SC Husen-Kurl schoss er beim Turnier in Brackel auch seinen ersten Treffer für den neuen Klub.

„Wir haben Daniel geholt, damit er die Lücke füllt, die Erdogan hinterlassen hat. Und bisher sieht es so als, als würde ihm das gut gelingen. Ich bin froh, dass er bei uns ist“, sagt der Coach.

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Thomas Schulzke

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