Wie Vereinspräsident Ajan Dzaferoski mit dem TuS Bövinghausen Erfolg hat, sorgt bei der Konkurrenz nicht nur für Respekt. © Stephan Schuetze
Fußball

Nimmt der TuS Bövinghausen bald den Zusatz BSV mit in den Vereinsnamen auf?

Zehn Neuzugänge hat der Westfalenliga-Aufsteiger TuS Bövinghausen bisher verpflichtet. Un der Klub ist noch lange nicht am Ende. Mindestens zwei neue Spieler sollen noch kommen.

Am vergangenen Mittwoch hatte sich das neue Team des TuS Bövinghausen zu einer lockeren Einheit an der Provinzialstraße getroffen. Insgesamt 18 Spieler verteilten sich auf den beiden Platzhälften. Mit dabei auch die beiden Top-Neuzugänge Patrick und Kevin Rudolph (beide SV Schermbeck).

Trainer Dimitrios Kalpakidis wird jetzt jeden Dienstag und Donnerstag Training auf freiwilliger Basis anbieten. „Und sieben Wochen vor dem Saisonstart legen wir dann richtig los mit der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit“, sagt Kalpakidis. Der offizielle Termin für die Saison 2020/21 steht aber noch nicht fest.

Auffällig ist, dass von den aktuellen zehn Neuzugängen fünf schon für denselben Klub gespielt haben – für den BSV Schüren. Eyüp Cosgun, Karim Bouzerda, Fabio Rummenigge, Hasan Bastürk und Zivko Radojcic. Sie alle sind ihrem alten Schürener Coach Dimitrios Kalpakidis nach Bövinghausen gefolgt. Und in Pjer Readojcic war schon ein ehemaliger Schürener Schützling beim TuS Bövinghausen, bevor Kalpakidis überhaupt kam.

Bövinghausen kam nicht an Junioren-Talente von HSV und TSC ran

Also stehen jetzt mit dem Coach sieben ehemalige Schürener im Bövinghauser Team. „Nein, nein. Keine Angst, wir nennen und nicht in BSV Bövinghausen um“, sagt der Vorsitzende Ajan Dzaferoski. Er hat die Spieler zusammen mit Kalpakidis geholt, weil „sie sportlich und charakterlich gut zu uns passen“, sagt Dzaferoski.

So sieht es auch Kalpakidis. „Das sind alles gute Jungs, für die ich meine Hand ins Feuer lege.“ Es seien Spieler, die ihm vertrauen. „Deshalb sind sie auch zu uns gekommen. Wir wussten ja lange nicht, in welcher Liga wir überhaupt spielen werden. Die Jungs haben mir aber ligen-unabhängig zugesagt“, erklärt Kalpakidis.

Er hätte auch gerne junge Talente aus den Westfalenliga-Jugendteams des Hombrucher SV oder TSC Eintracht verpflichtet. „Das war aber nicht möglich. Erstmal ist der ASC 09 Dortmund an der Reihe und dann die Westfalenligisten. Da blieb für uns nichts mehr übrig.“

Das Transferfenster ist in Bövinghausen trotzt des aktuellen 24-Mann-Kaders noch lange nicht geschlossen. „Zwei, drei Neue wollen wir noch holen. Vor allem einen richtig starken Stürmer“, verrät Ajan Dzaferoski.

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Thomas Schulzke

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