Die Endrunde in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle bietet tolle Stimmung vor vielen Zuschauern - viele Amateurfußballer wollen das Event auf dem dafür verlegten Kunstrasen erleben. © Stephan Schuetze
Fußball

Nur Geimpfte und Genesene dürfen bei Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft dabei sein

Der Fußballkreis Dortmund tut alles dafür, dass die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in diesem Winter stattfindet. Und versucht, so viele Zuschauer wie möglich in die Halle zu bekommen.

Der Fußballkreis Dortmund arbeitet aktuell im Hintergrund hart daran, dass die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in diesem Winter unter den bestmöglichen Bedingungen stattfinden kann. Im ersten Schritt hat der Kreis entschieden, die Anzahl der Teilnehmer von 72 auf 60 zu reduzieren.

Im zweiten Schritt werden in diesem Winter weder Teams aus Lünen noch aus Schwerte bei der Veranstaltung zu sehen sein. „In diesem Winter starten nur noch 60 anstatt 72 Mannschaften. Da ist es doch klar, dass wir die Dortmunder Vereine bevorzugen und sie nicht für Teams aus Schwerte und Lünen opfern“, hatte Jürgen Grondziewski bereits im Juni erklärt. Bis zu elf Plätze hätten die Gästevereine einnehmen können, weil die Ligenzugehörigkeit ausschlaggebend für die Teilnahme ist.

Viele Dortmunder B-Ligisten wären auf der Strecke geblieben. Teams wie vielleicht der B-Ligist SV Westrich, der bei der vergangenen Stadtmeisterschaft bis ins Viertelfinale einzog und für Begeisterung auf und abseits des Feldes sorgte. Der Entschluss in diesem Winter ist aber kein endgültiger. Grondziewski schließt nicht aus, dass die Schwerter und Lüner in Zukunft wieder eingeladen werden.

Der Fußballkreis hat sich jetzt auch mit der Stadt Dortmund kurzgeschlossen, um zu erfahren, wie viele Zuschauer in die einzelnen sechs Hallen dürfen. Es gab die ersten Zahlen. Die versucht der Kreis im Sinne aller Fans aber zu erhöhen. „Auch deshalb wird unsere Stadtmeisterschaft unter 2G-Bedingungen stattfinden.“ Das bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene dabei sein dürfen.

Bezieht sich das nur auf die Zuschauer, oder auch auf die Spieler? „Das zählt für die Spieler, die Trainer und die Zuschauer. Wer nicht vorweisen kann, dass er geimpft oder genesen ist, kommt nicht in die Hallen“, sagt Grondziewski. Er hofft, dass die Stadt Dortmund die Hallenkapazität erhöht, weil auf die 2G-Regelung zurückgegriffen wird.

Die Entscheidung, auf 2G zu setzen, ist aber nicht nur eine aus Zuschauergründen. „Wir wollen auch den bestmöglichen Schutz für alle Zuschauer, Trainer und Spieler. Wir spielen in geschlossenen Hallen. Wir wollen deshalb jegliche Gefahren ausschließen“, erklärt Grondziewski.

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Thomas Schulzke

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