Ein Dortmunder Klub verzichtet auf den möglichen Aufstieg © Nils Foltynowicz
Fußball-Oberliga

Oberliga-Spieler des ASC 09 wechselt in die Bezirksliga und trifft dort wieder auf den ASC

Es ist eine komische Konstellation: Ein Oberliga-Spieler des ASC 09 Dortmund verlässt den Klub, wechselt in die Bezirksliga und trifft im neuen Jahr wieder auf den ASC 09.

Der ASC 09 Dortmund treibt seine Zukunftsplanungen immer weiter voran. Der Trainer Antonios Kotziampassis hat wie der der Sportliche Leiter Samir Habibovic verlängert. Hinzu kommen zwölf Spieler (Brümmer, Podehl, Held, Kallenbach, West, Friedrich, Stuhldreier, Horstmann, Rausch, Müntzel, Schaffer, Schäfer), die einen gültigen Vertrag für die Spielzeit 2021/22 haben. Nur ein Akteur verlässt den Klub jetzt schon im Winter.

Wie berichtet, hat sich Mittefeldspieler Pierre Szymaniak abgemeldet. Er geht zwar ungern, hatte zuletzt aber nicht mehr die meisten Einsatzzeiten. Deshalb hatte er sich mit dem Sportlichen Leiter Samir Habibovic geeinigt, im Winter zu gehen.

Und jetzt steht auch fest, wohin er geht. Er schließt sich dem Bezirksligisten SG Massen an. Die SG Massen ist in der Bezirksliga 8 zu Hause und rangiert mit acht Zählern auf Rang acht der Tabelle. Bis zum ersten Abstiegsplatz sind es gerade einmal drei Zähler Vorsprung. Gewinnt das Team aber die zwei Nachholspiele, zieht der Klub am Tabellenvierten VfR Sölde vorbei.

„Mit unserem Team werden wir einen gesicherten Mittelfeldplatz holen. Da bin ich mir sicher“, sagt Szymaniak. Dass er sich um drei Klassen verschlechtert, hat persönliche Gründe. Er möchte noch einmal mit guten Freunden zusammenspielen. „Und bei der SG Massen sind Jungs, die kenne ich aus Kindestagen“, sagt der 29-Jährige.

Er kommt aus Unna und ist unter anderem mit Massens Vorsitzenden Roman Spielfeld zur Schule gegangen. Eigentlich hatte Spielfeld seine Karriere schon beendet. „Er hat mir aber gesagt, dass er noch einmal im Tor angreift, wenn ich komme“, sagt Szymaniak.

Seinen neuen Trainer Marko Köhler betitelt er als seinen besten Freund. Köhler ist selbst noch in der Innenverteidigung aktiv. „Wir haben immer gesagt, dass wir noch einmal zusammenspielen müssen. Das machen wir dann jetzt“, erklärt Szymaniak.

Und im Jahr 2021 trifft Szymaniak dann sogar auf seinen Ex-Klub ASC 09 Dortmund, dessen zweite Mannschaft ebenfalls in der Bezirksliga 8 zu Hause ist und aktuell auf einem Abstiegsplatz rangiert. Szymaniak weiß nicht, ob es ihn unbedingt freut, gegen den ASC zu spielen. „Ich bin da hin und her gerissen. Auf der einen Seite ist es schön, auf alte Bekannte zu treffen. Auf der anderen Seite ist dann nicht so schön, gegen die auch zu spielen.“

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Lokalsport ist mehr als ein reines Ergebnis. Es ist ein Erlebnis.
Zur Autorenseite
Thomas Schulzke

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.