Juniorenfußball

Spielen die BVB-Talente in diesem Jahr noch einmal? Die Entscheidung steht fest

Was erwartet den Nachwuchs von Borussia Dortmund in diesem Jahr noch? Dürfen die U17 und U19 des BVB in 2020 noch einmal spielen? Der DFB hat sich nun entschieden.
Borussia Dortmunds U19-Junior Dennis Lütke-Frie fällt länger verletzt aus. © Ludewig

Wie geht es mit den Nachwuchsteams von Borussia Dortmund weiter? Spielen sie in diesem Jahr noch einmal oder geht es vorzeitig in die Winterpause? Der DFB hat eine Entscheidung getroffen.

Der DFB hat sich eine Entscheidung noch vorbehalten, die Spiele in der A- und B-Junioren-Bundesliga erst einmal bis Ende November ausgesetzt. Unter den aktuellen Corona-bedingten Umständen wurde die Maßnahme nun bis zum Jahresende ausgedehnt. Unerwartet kommt das nicht. Für die U19 von Borussia Dortmund entfällt somit das letzte bis zur Winterpause noch ausstehende Liga-Spiel am kommenden Samstag bei Borussia Mönchengladbach. Auch die Neuauflage des Vergleichs eine Woche später am Niederrhein im Achtelfinale um den DFB-Juniorenpokal wird dieses Jahr nicht mehr ausgetragen.

Die schwarzgelbe U17 wäre noch zwei Mal, am Samstag beim VfL Bochum und eine Woche später daheim gegen den Wuppertaler SV im Einsatz gewesen. Wie es weitergeht, ist offen. Im Raum stehen wohl je nach den Gegebenheiten drei unterschiedliche Szenarien für einen Re-Start im Januar, Februar oder März. So oder so soll die Pokalpartie des BVB eine Woche vor der Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebes über die Bühne gehen.

Borussias Talente werden 2020 folglich mit noch 14-tägiger Trainingsarbeit beenden. Die findet für die A-Junioren den Vorgaben entsprechend weitestgehend ohne Einschränkungen statt. „Wir haben die Intensität noch einmal erhöht, tragen untereinander jede Woche ein Spiel über 2×35 Minuten aus“, beschreibt Trainer Mike Tullberg die Situation. Personell bereitet einzig Dennis Lütke-Frie, der sich einen Bänderriss zugezogen hat und vorerst ausfällt, Sorgen. Hingegen konnte Kamal Bafounta nach langer Leidenszeit wieder ins komplette Programm einsteigen.

Keine Personalprobleme plagen derzeit B-Junioren-Coach Sebastian Geppert: „Bis auf die üblichen Wehwehchen bewegt sich alles im grünen Bereich.“ Die Trainingsarbeit muss er differenziert angehen, da sich für die bereits mit einem Vertrag ausgestatteten Spieler größere Freiräume bieten. Auf dem Plan stehen vier Einheiten in der Woche plus individueller Heimarbeit am Wochenende.

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