Amateursport

Sport erlaubt – Jetzt hat die Stadt Dortmund über die Sportplatz-Nutzung entschieden

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung erlaubt wieder ein wenig mehr Sport. Was alles möglich ist, hängt auch von der Öffnung der Sportanlagen ab - darüber hat die Stadt Dortmund nun zunächst entschieden.
Ein zuletzt gewohnter Anblick: verwaiste Sportanlagen. Die Stadt Dortmund hat entschieden, ob sich das nun ändert. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Die Nachricht kam überraschend: In der vergangenen Woche wurde die neue Corona-Schutzverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Die ist seit dem 22. Februar gültig – und gestattet auch den Freizeit- und Amateur-Sportlern wieder ein wenig Raum.

Das Training unter freiem Himmel, auch unter Anleitung, ist fortan wieder erlaubt, wenn auch an Bedingungen geknüpft: Es darf ausschließlich individuell, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstandes trainiert werden, zudem ist ein Mindestabstand von fünf Metern durchgehend zu gewährleisten. Dürfen Leichtathletinnen, Fußballer und Co. also – geknüpft an die genannten Konditionen – auf die Plätze zurückkehren?

Die Stadt Dortmund hat darüber am Montagabend (22. Februar) auf ihrer Homepage informiert und der Rückkehr auf die Sportanlagen zunächst einen Riegel vorgeschoben.

Ein Auszug aus der Meldung: „Die Stadt Dortmund hält die Sportanlagen aus Infektionsschutzgründen weiterhin geschlossen. Für eine Öffnung insbesondere für den Individualsport ist es mit Blick auf die aktuell wieder steigenden Infizierten-Zahlen leider noch zu früh. Diese kommt in Betracht, wenn der Inzidenzwert stabil unter 50 liegt.“

Für den 21. Februar wies Dortmund laut Robert-Koch-Institut einen Inzidenz-Wert von 62,9 auf – mit zuletzt steigender Tendenz. Kann diesem Trend entgegen gewirkt werden und der Inzidenz-Wert sinkt, stellt die Stadt nach grünem Licht der Landesregierung auch eine Öffnung der Sportanlagen in Aussicht: „Wenn die Landesregierung offiziell wieder den Trainingsbetrieb bei einer festgelegten Inzidenz ermöglicht, werden die Plätze auch für die Dortmunder Amateur- und Freizeitsportler*innen wieder freigegeben werden können.“

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