Juniorenfußball

Starke BVB-Nachwuchsteams – U19-Stürmer trifft fünf Mal gegen Alemannia Aachen

Die U19 und die U17 des BVB sind aktuell im NRW-Ligapokal unterwegs - und das extrem erfolgreich. Zusammen schossen beide Teams am vergangenen Wochenende 13 Tore.
Reber Babir (l.) traf für die U17 des BVB. © Ludewig

Mit deutlichen Heimsiegen am zweiten Vorrundenspieltag des NRW-Ligapokals wurde der Bundesliga-Nachwuchs von Borussia Dortmund seiner Favoritenrolle gerecht. Die A- und B-Junioren legten mit dem jeweils zweiten Dreier den Grundstock zum Finale um den Gruppensieg kommendes Wochenende bei Bayer Leverkusens U19 sowie der U17 des 1. FC Köln.

Borussia Dortmund U19 – Alemannia Aachen U19 8:0 (3:0) – Das Team von Trainer Mike Tullberg präsentierte sich Sonntagvormittag in Torlaune. Rundum zufrieden war der Coach aber nur mit der Leistung im zweiten Abschnitt gegen die kurz vor der Pause durch einen Platzverweis dezimierten Alemannen. „Ungeachtet der Überzahl hat die Mannschaft da schneller und mit weniger Kontakten agiert“, resümierte Tullberg. Den Torreigen eröffnete Julian Rijkhoff (12.). Bradley Fink stellte mit einem Doppelpack den Halbzeitstand her. Nach dem Wechsel ging es mit Treffern von Fink (3), Dennis Lütke-Frie und Bekir El-Zein Schlag auf Schlag. Die andere Partie gewann Leverkusen mit 6:2 gegen Preußen Münster.

Borussia Dortmund U17 – RW Essen U17 5:1 (3:1) – Klar gewonnen, aber noch zu fehlerhaft und mit reichlich Luft nach oben. So lautete am Samstag das Fazit von BVB-Coach Sebastian Geppert, der neben Vincenzo Onofrietti (U17 Italien) kurzfristig auf den angeschlagenen Raúl König und einige zur U16 abgestellte Jungs verzichten musste.

Die Borussen mühten sich sofort um Kontrolle, agierten aber bisweilen zu leichtfertig. Der Favorit rauschte mehrfach in Essener Konter, die aber zumindest nicht ernsthaft für Gefahr sorgten. Ein an Rafael Lubach verursachter und von Jaden Korzynietz verwandelter Strafstoß sorgte schließlich für die Führung (18.). Marlon Ubani nutzte einen Fehler der RWE-Defensive zum 2:0. Alles lief nach Plan, bis eine weitere Nachlässigkeit den Gästen den Anschluss bescherte. Flurschaden richtete das Gegentor nicht an, da Reber Babir per Kopf nach einer Lubach-Ecke postwendend den alten Abstand wieder herstellte.

Im zweiten Abschnitt änderte sich bei weiterhin viel Ballbesitz für Schwarzgelb erst einmal nichts. Mehrere Wechsel sorgten dann aber kurzzeitig für ein etwas „wildes“ Spiel, ehe der BVB wieder die Kontrolle erlangte. Der eingewechselte Kjell Wätjen und Korzynietz mit seinem zweiten Treffer stellten den Endstand her. Im zweiten Spiel besiegte der 1. FC Köln den SV Lippstadt 5:1. Nächsten Samstag steigt in Köln das entscheidende dritte Vorrundenspiel um den Halbfinaleinzug.

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