Hasan Kayabasi ist nun beim SV Brackel 06 beschäftigt. © Stephan Schuetze
Fußball-Landesliga

SV Brackels Sportlicher Leiter setzt seine Hoffnungen auf die Rückkehrer

Beim Fußball-Landesligisten SV Brackel 06 läuft es nicht rund. Das weiß auch der Sportliche Leiter. Er erklärt aber, warum es bald besser wird.

Nach fünf Spieltagen mit zwei Zählern auf Rang 16? So hatte sich Fußball-Landesligist den Saisonbeginn sicherlich auch nicht vorgestellt. Andererseits will man in Brackel nicht in Unruhe verfallen. Die Spieler seien noch jung, in den kommenden Partien zeigen sich neue Alternativen auf und in der Winterpause soll es die ein oder andere Neuverpflichtung geben.

Und da es offensichtlich schon die ein oder Nachfrage nach der Zukunft von Trainer Giovanni Schiattarella gab, sieht sich der Sportliche Leiter Hasan Kayabasi dazu genötigt, seinem Coach den Rücken zu stärken. „Den Trainer stellen wir nullkommanull in Frage. Um das mal zu sagen“, so Kayabasi.

Es läuft nicht wirklich gut für den SV Brackel, da muss man gar nicht lange herumdiskutieren. Das sieht auch der Sportliche Leiter Hasan Kayabasi so. Nach fünf Spieltagen haben sich die Jungs von Trainer Giovanni Schiattarella festgesetzt. Nicht vorne in den oberen Regionen wie die örtliche Konkurrenz von Türkspor Dortmund (3. mit zwölf Punkten), Hombrucher SV (4. mit zwölf Punkten) oder der Kirchhörder SC (7. mit neun Punkten). Nein, ziemlich weit unten auf Rang 16 mit zwei einsamen Zählern auf dem Konto.

Doch unruhig wird man nicht in Brackel, wie der Sportliche Leiter Hasan Kayabasi erklärte: „Wir dümpeln nach fünf Spieltagen auf Rang 16 im Tabellenkeller. Alle wissen, dass das nicht gut ist. Aber noch machen wir uns nicht verrückt. Sonntag gegen Viktoria Resse wollen wir unseren ersten Dreier machen.“

Er sei optimistisch, so Kayabasi, mit etwas mehr Glück hätte man auch sechs oder sieben Punkte auf dem Konto haben können: „Und wir hatten einen wirklich schwierigen Saisonstart mit drei Gegnern aus der Spitzengruppe. Jetzt kommen die eher schwächeren Gegner.“ Und der Sportliche Leiter sagt, dass die Mannschaft Charakter habe, aber eben auch sehr jung sei und sich noch finden müsse.

Den Altersschnitt kann man natürlich nicht ändern, dafür zeigen sich in den kommenden Spielen zahlreiche Alternativen auf. Kayabasi zählt als Erstes den erfahrenen Mehmet Erdogan auf, der in Wattenscheid eingewechselt wurde, nachdem er in den ersten Spielen aus beruflichen Gründen und wegen Urlaubs nicht zur Verfügung stand. Gegen Resse könnte auch wieder Mohamed Achahboun zum Einsatz kommen, der gegen Wattenscheid fehlte, da er als Wahlhelfer im Einsatz war.

Und dann ist da noch Malcolm Ferro, der allerdings noch etwas warten muss. „Mit seiner Roten Karte in 90. Minute im Spiel gegen Hombruch hat er sich einen Bärendienst erwiesen“, so Kayabasi. Zwei Spiele Sperre muss Ferro noch absitzen.

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Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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Peter Kehl

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