Die Spieler von Türkspor Dortmund dürfen einen neuen Trainer an der Seitenlinie begrüßen. © Stephan Schuetze
Fußball-Landesliga

Türkspor Dortmund holt noch einen Spieler aus dem Ausland – Kalpakidis hat ihn noch nie gesehen

Türkspor Dortmund hat noch einen Neuzugang geholt - der kommt erneut aus dem Ausland. Der Präsident holt den Spieler, der Sportliche Leiter Dimitrios Kalpakidis hat ihn noch nie gesehen.

Chirotherapeuten werden sanfte, heilende Hände nachgesagt. Sie sind gefragt, wenn Blockierungen vorliegen, Störungen am Haltungs- und Bewegungsapparat. Einer, der sich unter anderem in diesem Bereich verdingt, ist Dr. Akin Kara. In Dortmund ist er – wie allseits bekannt – als Arzt tätig. Und nur nebenbei als Fußballfunktionär. Sein Freizeit-Projekt heißt Türkspor Dortmund.

Dort wird fast gänzlich vom „Doc“ gesprochen. Der „Doc“ habe dies gemacht, der „Doc“ habe jenes gemacht, heißt es dann. Wobei der „Doc“ alles in allem unverdächtig ist, nur „sanft“ und mit ganz viel Gefühl aktiv zu werden. Wenn sich „Doc“ Kara nicht gerade als Chirotherapeut um Blockierungen kümmert, geht er zuweilen knallhart vor.

Türkspor Dortmund holt noch einen Neuzugang

Das war in der Vergangenheit zu beobachten, als er – zum Beispiel – Dimitrios Kalpakidis als Sportlichen Leiter engagierte. Und das ist in der Gegenwart ersichtlich. „Doc“ Kara ist der Geldgeber, also gibt er den Kurs vor – und wählt das Spielerpersonal ab und an höchstselbst aus. So sei es, sagt Kalpakidis, mit dem neuesten Neuzugang gelaufen.

Der heißt Rasim Syuleyman, ist 22 Jahre jung und kickte zuletzt in Bulgariens Zweiter Liga – beim FK Sozopol. Nach Marvin Raab, Youssef Yesilmen und Pascal Schmidt ist er der vierte Winter-Zugang. In der Vergangenheit kickte Syuleyman unter anderem in der U19 von RW Essen und RW Ahlen, wechselte dann wieder nach Bulgarien.

Präsident von Türkspor Dortmund organisiert Verpflichtung

Seine Einsatzzeiten hielten sich hier wie dort in engen Grenzen, nun will es der Offensivspieler, der sowohl über die linke als auch rechte Flanke kommen kann, noch einmal in Deutschland versuchen – bei Türkspor. „Ich selbst kann nicht viel über ihn sagen, ich habe ihn noch nie gesehen“, sagt Kalpakidis. „Der Präsident hat ihn geholt.“

Dr. Akin Kara habe „gute Kontakte, zu Spielern und Beratern, er ist deshalb tätig geworden.“ Für Kalpakidis kein großes Problem, sagt er. Denn: „Kara ist ja der Chef.“ Einer mit übergreifenden Befugnissen.

Über den Autor
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Schreibt seit 2015. Arbeitet seit 2018 für die Ruhr Nachrichten und ist da vor allem in der Sportredaktion und rund um den BVB unterwegs.
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Leon Elspaß

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