Kevin Großkreutz hat mit dem TuS Bövinghausen verhandelt. © Volker Engel
Fußball

TuS Bövinghausen, Großkreutz und dessen Berater haben am Mittwoch verhandelt

Bis zum 31. Januar muss Kevin Großkreutz sich entschieden haben, für wen er bei einem Re-Start spielen möchte. Und am Mittwoch führte er konkrete Verhandlungen mit dem TuS Bövinghausen.

Es ist ja kein Geheimnis, dass der TuS Bövinghausen unbedingt Kevin Großkreutz verpflichten möchte. Sportlich wäre der zweimalige Deutsche Meister und Weltmeister eine riesen Bereicherung für den Westfalenliga-Tabellenführer. Zudem wäre er für den Klub auch eine Prestige-Person, mit der sich leichter Sponsoren überzeugen ließen.

Bis zum 31. Januar muss sich Großkreutz auch entschieden haben, ob er bei einem möglichen Re-Start das Bövinghauser Trikot tragen möchte. Entscheidet er sich bis zu diesem Tag nicht für einen neuen Verein, ist er für den Rest der Saison gesperrt. Zuletzt stand er beim Drittligisten KFC Uerdingen unter Vertrag.

Aber alles deutet darauf hin, dass Großkreutz das erfolgreiche und turbulente Profi-Geschäft hinter sich lässt und sich dem TuS Bövinghausen anschließt. Am Mittwoch hatte er zusammen mit seinem Berater und TuS-Präsident Ajan Dzaferoski ein Meeting. „Das war ein gutes Gespräch. Es sieht danach aus, dass wir zusammenkommen. Die Entscheidung fällt erst in der nächsten Woche“, sagt Dzaferoski.

Das wäre der nächste Transferhammer des ambitionierten TuS Bövinghausen. Im Jahr 2019 hatte der Verein Ex-Profi Thorsten Legat als Trainer. Der aktuelle Kader ist bestückt mit ehemaligen Regionalliga- und Westfalenliga-Spielern. Aber die Verpflichtung von Großkreutz wäre noch einmal ein ganz anderes Kaliber.

Ein Weltmeister bei einem Dortmunder Westfalenligisten – das hat es im Dortmunder Amateurfußball noch nicht gegeben. Der TuS Bövinghausen könnte es möglich machen. Und alles sieht danach aus.

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Thomas Schulzke

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