Ajan Dzaferoski bleibt ganz entspannt, auch wenn wichtige Dinge noch nicht geklärt sind. © Stephan Schuetze
Fußball-Westfalenliga

TuS Bövinghausen hat keinen Trainer, kein Testspiel, keinen Trainingsplan – „Sind entspannt“

Noch ist unklar, wann die Vereine wieder auf die Plätze dürfen. Unklar ist auch der Start der neuen Saison. Beim ambitionierten Westfalenligisten TuS Bövinghausen sind weitere Punkte unklar.

Der Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund ist mit seinen Planungen sehr weit. Coach Antonios Kotziampassis hat den Trainingsplan fertig und auch fünf Testspiele außerhalb des Hecker-Cups abgemacht. Unter anderem eins gegen den Noch-Regionalligisten BVB II.

Ganz anders sieht es beim TuS Bövinghausen aus. Der Westfalenligist hat die Beine bisher schön hochgelegt und harrt der Dinge. „Was sollen wir denn planen? Wir wissen ja noch nicht einmal, wann wir überhaupt mal wieder auf den Platz zum trainieren dürfen“, erklärt der Vorsitzende Ajan Dzaferoski.

Wer soll das alles planen?

Die Frage ist ja auch: Wer soll das alles planen? Denn der Klub wartet noch immer auf eine Antwort des ehemaligen Nationalspielers Patrick Owomoyela. Der Ex-Borusse ist Bövinghausens Wunschkandidat auf den Trainerposten. Auch hier bleibt Dzaferoski entspannt. „Sven Thormann bleibt dem Trainerteam erhalten, egal, wer noch dazukommt. Sven kann den Trainingsplan auch erstellen“, sagt Dzaferoski.

Und wer macht die Testspiel ab? „Wir habe ja mindestens zwei Partien beim Hecker Cup. Und ich sehe überhaupt kein Problem, Gegner zu finden. Wir werden immer wieder angesprochen. Zuletzt hat der Oberligist TuS Haltern gefragt, ob wir gegen die spielen möchten“, sagt Dzaferoski.

Er möchte auch gar nicht viele Testspiele abmachen. Er will sich auf wenige Highlights konzentrieren. So wie vor der vergangenen Spielzeit. Da hat der Klub vor dem ersten Spieltag gegen RW Ahlen (Regionalliga), Westfalia Herne (Oberliga) und den ASC 09 (Oberliga) gekickt. Hinzu kam das Kreispokalfinale gegen Mengede 08/20.

Ähnlich soll das Programm vor der nächsten Spielzeit aussehen. „Damit sind wir doch gut gefahren“, sagt Dzaferoski. Das stimmt. Zum Zeitpunkt der Saisonannullierung lag der TuS Bövinghausen auf Rang eins der Westfalenliga.

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Thomas Schulzke

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