Der FC Brünninghausen steht nach einem torreichen Duell gegen den SV Brackel im Viertelfinale. © Nils Foltynowicz
Hecker-Cup

Viertelfinalisten stehen beim Hecker-Cup fest: In einer Gruppe musste das Los entscheiden

Die acht Viertelfinalisten beim Hecker-Cup stehen fest. Der letzte Vorrundenspieltag am Sonntag bot noch einmal eine Menge an Toren und spektakulären Szenen.

Das Los entschied: TuS Bövinghausen vier Punkte, 6:4 Tore, Kirchhörder SC vier Punkte, 6:4 Tore. Die Turnierleitung machte dann aber schnell den TuS zum Ersten. Ansonsten galt: Der Dortmunder Süden machte am Sonntag da weiter, wo er beim Aplerbecker Hecker-Cup mit dem Weiterkommen von ASC 09 Dortmund, Hombrucher SV und BSV Schüren am Samstag angefangen hatte. FC Brünninghausen und eben der Kirchhörder SC qualifizierten sich. Aber auch Türkspor Dortmund und ist im Viertelfinale.

FC Brünninghausen – SV Brackel 06 4:3 (3:1)

Dass diese Gruppe mit dem ambitionierten Westfalenligisten FC Brünninghausen und dem Landesliga-Überflieger Türkspor Dortmund ein dickes Brett für die Brackeler werden dürfte, war klar. Da reichte dem bescheideneren Landesligisten auch eine ordentliche Leistung gegen einen FCB nicht, der auf einen frühen Gegentreffer der Brackeler durch Patrick Sacher (4.) prompt reagierte und von da an clever nach vorne agierte.

Der FCB variierte ständig, nur Jonas Telschows Sturmspitzenposition blieb fest verankert. Der Torjäger aber durfte sich zunächst auf seine Offensivkollegen verlassen. Emre Hamut glich aus (6.), eine starker Antritt von David Vaitkevicius (25.) mit coolem Abschluss brachte den Favoriten in Richtung Gruppensieg. Eine Co-Produktion von Emre Hamut und Anis El-Hamassi, die Letztgenannter vollendete, sorgte für klarere Verhältnisse, als es die immer mutigen Brackeler verdient gehabt hatten – 3:1 (36.).

Trainer wechseln munter durch

Nach der Pause wechselten die alten Kumpel Rafik Halim und Giovanni Schiattarella munter durch. Im Übrigen beobachtete ihr alter Coach Hannes Wolf die beiden: „Mal hören, was die so sagen“, sagte der DFB-Trainer auf dem Weg hinter die Bänke. Der Brünninghauser Sieg, nicht aber der erste Platz, geriet noch in Gefahr, da Brackel nach dem 4:1 von Ditrich Liskunov (43.) noch durch William Valenti (40.) und Mehmet Erdogan (53.) verkürzte: „Die vielen Wechsel können nicht erklären, wie schlecht wir nach dem 4:1 waren“, sagte ein gar nicht glücklicher FCB-Coach Florian Gondrum.

Mengede 08/20 – Kirchhörder SC 1:3 (0:1)

Ein Spiel, das völlig unterschiedliche Phasen hatte: Bezirksligist Mengede begann forsch, hatte die eine oder andere Chance. Dann aber bekam Landesligist KSC zunehmend Zugriff. Simon Rudniks 1:0 per Foulelfmeter (27.) brachte Kirchhörde sogar in Front. Mengede aber wehrte sich und hatte dann auch wieder die gefährlicheren Aktionen. Nach der Pause dann eine offener Schlagabtausch, die Partie wurde hitziger.

Und Michael Sievers, der mit zwei Treffern gegen den TuS Bövinghausen zum 3:3 für eine Überraschung gesorgt hatte, spielte einen Klasse-Pass auf Simon Rudnik in die Tiefe. Dieser legte quer auf Alexander Bernhard -1:2 (53.). Mengede verkaufte sich teuer, aber der KSC stellt am Ende die zweite Mannschaft hinter dem TuS Bövinghausen, die das Viertelfinale erreicht. Da Atalay noch auf 3:1 (80.+2) erhöhte, entschied das Los. KSC-Trainer Sascha Rammel sagte: „Der Platz ließ kein gutes Fußballspiel zu. Gegen Brünninghausen müssen wir uns mächtig strecken.“ 08/20-Coach Thomas Gerner fand: „Wenn wir unsere Druckphasen nutzen, schnuppern wir am Sieg. Aber ich bin insgesamt sehr zufrieden. Die Spiele haben uns weitergebracht.“

Das sind die Partien:

ASC 09 Dortmund – BSV Schüren (Dienstag, 17.45 Uhr)

Hombrucher SV – Holzwickeder SC (Dienstag, 19.30 Uhr)

FC Brünninghausen – Kirchhörder SC (Mittwoch, 17.45 Uhr)

Türkspor – TuS Bövinghausen (Mittwoch, 19.30 Uhr)

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Dortmunder Jung! Seit 1995 im Dortmunder Sport als Berichterstatter im Einsatz. Wo Bälle rollen oder fliegen, fühlt er sich wohl und entwickelt ein Mitteilungsbedürfnis. Wichtig ist ihm, dass Menschen diese Sportarten betreiben. Und die sind oft spannender als der Spielverlauf.
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Alexander Nähle

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