Alexander Enke hat eine klare Meinung. © Stephan Schuetze
Fußball

Vorbereitung läuft richtig gut: Ist das ein schlechtes Omen für den Hombrucher SV?

Beim Hombrucher SV läuft es diesen Sommer über weite Strecken sehr gut. Letzte Saison folgte auf eine mäßige Vorbereitung ein starker Saisonstart. Ist die gute Phase also ein schlechtes Omen?

5:0 gegen Westfalenligist Westfalia Wickede, ein knappes 1:2 gegen Oberligist ASC 09 und auch zuletzt zwei Zu-null-Siege: Es sind nur die Höhepunkte der Vorbereitung des Hombrucher SV.

Kurzum: Es läuft gerade in Hombruch. So sehr, dass HSV-Trainer Alexander Enke schon jetzt in die erst am 29. August startende Landesliga-Saison starten könnte. „So langsam zieht sich die Vorbereitung ein bisschen“, so Enke.

Alexander Enke möchte in die Saison starten mit dem Hombrucher SV

Der Trainer sagt weiter: „Es wird Zeit, dass es losgeht. Das kommt uns gelegen, die Jungs zeihen alle an einem Strang.“ Damit ist Enke schon bei dem Hauptgrund dafür angekommen, dass die Hombrucher eine so erfolgreiche Vorbereitung spielen.

Enke gefiel das HSV-Kollektiv in der Mehrheit der Test-Auftritte gut. „Wenn wir geschlossen einen Plan verfolgen, sind wir eine gute Truppe“, sagt er.

Enke verweist aber auch auf Spiele, in denen das nicht der Fall war, etwa das 1:3 gegen Bezirksligist Mengede. „Wenn wir das nicht tun, wird es gegen viele Gegner schwierig“, so der Trainer, der konkret nur bei der Torausbeute Verbesserungsbedarf sieht.

Doch in Hombruch sollte man gewarnt sein. Im vergangenen Sommer spielte der HSV eine sehr durchwachsene Vorbereitung, verlor sogar das letzte Testspiel mit 0:5 gegen Bezirksligist RW Germania und kassierte zwischenzeitlich 13 Gegentore in drei Partien.

Hombrucher SV ist für sich selbst das beste Beispiel

Folgen für den Saisonstart hatte das allerdings keine. Zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung im Oktober hatte der HSV 15 Punkte aus acht Spielen gesammelt und sich auf Rang drei geschoben. Eine mehr als vorzeigbare Ausbeute.

Droht zu Beginn dieser Saison der umgekehrte Fall? Trainer Enke widerspricht. „Vorbereitungen sind mit dem ersten Spieltag vergessen. Das haben wir letztes Jahr selbst gemerkt“, sagt der Coach.

Er sei guter Dinge, dass seine Elf in diesem Jahr wieder positiv in die Spielzeit starte. Enke weist aber darauf hin, dass ein Fußballspiel „nie zu hundert Prozent planbar“ sei. „Aber die vorgegebene Richtung und die Abläufe haben wir sehr gut verinnerlicht“, sagt Enke. In Hombruch hält man den Ball flach.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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Timo Janisch

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