Amateurfußball

Wegen 2G+: Fußballverband geht frühzeitig in die Winterpause

Ein Fußballverband in Deutschland hat sich dazu entschlossen, die Amateurfußball-Vereine in die Winterpause zu schicken.
In Bayern gilt nicht nur die 2G-Regelung, sondern 2Gplus. Der Fußballverband im Süden hat sich nun dazu entschlossen, die Amateurfußballer frühzeitig in die Winterpause zu schicken (Symbolbild). © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

95 Prozent der Amateurfußballer in Bayern sind bereits in der Winterpause gewesen, die restlichen fünf Prozent können ihre Füße hochlegen.

Der Bayrische Fußball-Verband hat sich dazu entschlossen, die Amateurfußballer frühzeitig in die Winterpause zu schicken.

„Mit dieser Entscheidung und den daraus resultierenden (…) getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sieht der BFV einen flächendeckenden und geregelten Spielbetrieb für nicht mehr durchführbar an“, erklärte der Verband auf seiner Homepage.

Der Grund dafür: In Bayern gilt die 2Gplus-Regelung. Man muss zur Sport-Durchführung entweder genesen oder geimpft sein und einen aktuellen negativen Testnachweis vorzeigen. Für die meisten Vereine ein nicht durchführbares Szenario.

Verband: „Restlichen Teams eine Sicherheit geben“

„Auch wenn die allermeisten Vereine ohnehin schon in der Winterpause sind, war es uns wichtig, auch den restlichen Teams eine Sicherheit in dieser unsicheren Zeit zu geben. Das machen wir mit dieser Entscheidung“, sagt Robert Schraudner, Vize-Präsident des Verbandes.

Bislang hat es der Verband geschafft 98,6 Prozent der Spiele durchzuführen, die angesetzt waren. Normalerweise finden um die 10.000 Partien in Bayern statt, für das kommende Wochenende wären es nur noch 600 gewesen.

Spielen darf noch die Regionalliga Bayern, die als Profi-Liga eingestuft worden ist. Für den Rest gilt: Pause machen, bis es dann wieder weitergeht und sich die Corona-Situation wieder beruhigt hat.

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