Maximilian Podehl (r.) ist exzellent in die Spielzeit gestartet. © Stephan Schütze
Fußball-Oberliga

Zwei Tore in der Nachspielzeit, mehrere Platzverweise: ASC erlebt wildes Spiel in Sprockhövel

Eine völlig turbulente Schlussphase, mehrere Platzverweise und eine Gala seines Top-Stürmers: Der ASC 09 Dortmund war Teil einer wilden Oberliga-Begegnung bei der TSG Sprockhövel.

Der ASC 09 Dortmund lieferte der TSG Sprockhövel ein wildes Oberliga-Spiel. Nach einer turbulenten Schlussphase mit mehreren Treffern in der Nachspielzeit und einer Gala von Maximilian Podehl trennten sich beide Teams am Sonntag 3:3.

Oberliga Westfalen

TSG Sprockhövel – ASC 09 Dortmund 3:3 (2:1)

Aplerbeck geriet nach nur zehn Minuten in Rückstand. „Wir waren gar nicht geschockt“, sagte ASC-Trainer Antonios Kotziampassis. Per Schuss aus der Drehung glich Podehl zehn Minuten später aus (20.). Durch einen Elfmeter legte die TSG noch mal vor (24.).

Anschließend lieferten sich beide Teams ein intensives und laut Kotziampassis ein gutes Oberliga-Spiel, in dem Sprockhövel vermehrt den Ball hatte.

Aplerbeck kam stark aus der Kabine, hatte im zweiten Durchgang durch Nils da Costa Pereira sofort eine gute Möglichkeit. Als wenig später Podehl die letzte Verteidigungslinie durchbrach und umgerissen wurde, agierte der ASC die restlichen rund 40 Minuten in Überzahl.

Podehl war es auch, der die Dortmunder zehn Minuten später nach Vorarbeit vom eingewechselten und gut aufgelegten Julian Schmidt ausglich. „Danach hatten wir viel Ballbesitz, haben sie hin und her gescheucht“, sagte Kotziampassis. Chancen waren auf beiden Seiten allerdings Mangelware.

Nazzareno Ciccarelli trifft und fliegt

Da verwunderte es auch nicht, dass Sprockhövel per langem Ball in der Nachspielzeit den vermeintlichen Siegtrefer erzielte. Nazzareno Ciccarelli behauptete sich stark und traf zum 3:2 – und sah anschließend für das Ausziehen seines Trikots die Ampelkarte.

Doch die Gastgeber hatten die Rechnung ohne Podehls dritten Streich gemacht. Auch hier ging ein langer Ball voraus, den der Stürmer an den Pfosten köpfte. Von dort aus sprang das Spielgerät zu Podehl zurück, der den Ball über die Linie schob. „Wir haben uns nie aufgegeben. Das ist auch Qualität“, so Kotziampassis.

ASC 09: Held – West, Urban, Podehl, Stuhldreier, Selkos, da Costa Pereira (88. Franke), Münzel, Horstmann (58. Kallenbach), Rosenkranz (76. Weiß), Dahoud (46. Schmidt)

Tore: 1:0 Steffens (10.), 1:1 Podehl (20.), 2:1 Ciccarelli (24./Elfmeter), 2:2 Podehl (62.), 3:2 Ciccarelli (90.+2), 3:3 Podehl (90.+3)

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte gegen Sprockhövel (51.), Gelb-Rote Karte gegen Sprockhövel (90.+2)

Über den Autor
freier Mitarbeiter
Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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Timo Janisch

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