Reza Hassani (r.) und Kevin Großkreutz treffen sich in der kommenden Saison im Derby zwischen dem FC Brünninghausen und dem TuS Bövinghausen wieder. © Schaper
Fußball-Bezirksliga

Zwei Türkspor-Abgänge: Einer wechselt zu einem Dortmunder Aufsteiger

Nach vielen Neuzugängen vermeldet Türkspor Dortmund mal wieder zwei Abgänge. Beide wechseln zu derzeitigen A-Ligisten, einer wird wohl dennoch bald in der Bezirksliga spielen.

Wir haben jetzt noch mal einen kleinen Umbruch“, sagt Reza Hassani, Trainer des Bezirksliga-Tabellenführers Türkspor Dortmund. Neben mehreren hochkarätigen Zugängen wie Außenbahnflitzer Nino Saka, Ex-Zweitligaspieler Marcel Reichwein oder Holzwickedes Aldin Kljajic gibt es aber auch einige Abgänge. Zwei weitere sind nun dazugekommen.

„Wir können ja nicht mit einem 35- oder 40-Mann-Kader in die Saison gehen“, erklärt Reza Hassani. Nach Vizekapitän Tolga Buyruk, Stürmer Ahmed Ersoy sowie Mehmet Ayaz und Bekir Kilibaz verlassen auch Semih Akdeniz und Hazar Aksözek den Noch-Bezirksligisten. Während Letzterer zum derzeitigen Tabellenführer der Kreisliga A, BW Huckarde wechselt, und somit auch in der kommenden Saison wohl in der Bezirksliga spielen wird, wird Akdeniz bald in der Kreisliga A auflaufen.

„Wenn so einer auf dem Markt ist, muss man zuschlagen“

Zwar seien noch einige letzte Sachen zu klären, aber „ich werde zum TuS Rahm wechseln“, sagt Akdeniz, der in der laufenden Spielzeit zwölf Mal für Türkspor Dortmund in der Liga zum Einsatz kam. Auch die anderen Abgänge hatten alle mehr als zehn Spiele in dieser Saison absolviert. „Wir haben keinem gesagt, dass er gehen muss“, erklärt Reza Hassani. Beispielsweise bei Hazar Aksözek war es so, dass er zu seinem Heimatverein Huckarde zurückkehren wollte, sagt der Türkspor-Trainer.

„Er ist ein Huckarder Junge“, sagt Thomas Faust, zukünftiger Trainer von Hazar Aksözek. Der robuste und zweikampfstarke Innenverteidiger kenne den Verein noch immer gut und sei mit einigen Spielern gut befreundet, wodurch auch der erste Kontakt entstand. „Wenn so einer auf dem Markt ist, muss man zuschlagen“, erklärt Faust, der Aksözek bereits einige Male bei Testspielen gegen Türkspor Dortmund und zuvor im Trikot des TuS Bövinghausen beobachten konnte.

Über Aksözek und die anderen Abgänge kann Reza Hassani nur Positives berichten. „Alle sind charakterlich einwandfrei“ und hätten zu jeder Zeit alles für den Erfolg des Teams getan. „Sie haben immer 100 Prozent gegeben, auch wenn sie mal nicht gespielt haben“, so der Trainer. Als Beispiel nennt er Semih Akdeniz, der auch mal in der zweiten Mannschaft ausgeholfen hatte. „Das ist nicht selbstverständlich“, erklärt Hassani. „Ich wünsche ihnen alles Gute und wir werden auf jeden Fall weiter in Kontakt bleiben.“

Weitere Neuzugänge sind bei Türkspor derzeit nicht mehr geplant, sagt Hassani. Sonst würden sie am Ende wohl doch noch mit einem 35- oder 40-Mann-Kader in die Landesliga gehen.

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Pascal Albert

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