Vor dem Eingang zum Dortmunder Zoo werden neue Laternen aufgestellt. Eine direkt dort, wo jetzt der Stromkasten steht. © Jörg Bauerfeld
Sicherheit in Dortmund

„Angsträume“ bekämpfen: Auch am Dortmunder Zoo soll sich etwas ändern

In der dunklen Jahreszeit ist das Angstgefühl an vielen Stellen ausgeprägter als im Sommer. Was an vielen Orten fehlt, ist eine ordentliche Beleuchtung. Mancherorts tut sich jetzt etwas.

Schon im Jahr 2019 gab es eine Umfrage in der Stadt Dortmund, in der es um „Angsträume“ ging. Plätze also, an denen sich die Bürger aus irgendeinem Grund unwohl fühlen.

Dabei ist herausgekommen, dass es nicht nur Bereiche in der Nordstadt sind, die in einem sogenannten „Angstkataster“ der Stadt Dortmund aufgeführt sind. Auch im Dortmunder Süden gibt es Plätze, in denen vor allem in den Wintermonaten eine vernünftige Beleuchtung fehlt.

Gerade auch in den Zeiten der Corona-Pandemie, in denen Sport nur im Freien erlaubt ist, fühlen sich Bürger, die nach der Arbeit noch an die frische Luft wollen, unsicher.

Am Dortmunder Zoo:

Einer dieser Orte, der auch nach Sonnenuntergang vor allem durch Freizeitsportler hoch frequentiert ist, ist der Rombergpark. Genauer gesagt der Bereich an der Zoo-Gastronomie und dem angrenzenden Parkplatz an der Mergelteichstraße.

Hier soll es heller werden. Dazu hat die Stadt Dortmund vor, 15 der bestehenden Lichtmasten mit einer neuen LED-Technik auszustatten und zwei Masten komplett neu aufzustellen.

Der Rombergpark ist eine beliebte Jogging-Strecke. Die Beleuchtung ist teilweise aber schlecht.
Der Rombergpark ist eine beliebte Jogging-Strecke. Die Beleuchtung ist teilweise aber schlecht. © Jörg Bauerfeld © Jörg Bauerfeld

Das Problem an der Sache, so sieht es zumindest die Fraktion der Grünen in der Bezirksvertretung in Hombruch: Wie lange sollen die neuen Lichtquellen leuchten? Ergibt es Sinn, diese die ganz Nacht durch in Betrieb zu halten?

Ein Beispiel ist da der Phoenix-See in Hörde. Hier gibt es eine dimmbare Beleuchtung mit Bewegungsmelder. Die ist zwar, aufgrund von Beschwerden der Anwohner, nicht mehr im Betrieb, aber Anwohner gibt es im Bereich des Zoo-Einganges keine.

Alte Leuchtmittel werden durch moderne LED-Module ersetzt.
Alte Leuchtmittel werden durch moderne LED-Module ersetzt. © Jörg Bauerfeld © Jörg Bauerfeld

Ob es jetzt eine Abschaltautomatik gibt oder nicht: Neues Licht wird auf jeden Fall kommen. Die Kosten von rund 41.000 Euro wird vom Haushalt des Stadtbezirkes Hombruch übernommen – mit Restmitteln aus dem Jahr 2020.

Gehweg am Parkhaus Barop:

Erhellender soll es auch auf dem Geh- und Radweg zwischen dem Parkhaus Barop und der Eierkampstraße werden. Auch dieser Bereich ist bei der Stadt Dortmund in dem Masterplan kommunale Sicherheit als Angstraum katalogisiert. Hier gab es schon in der Dezembersitzung 2019 einen Antrag der Grünen, die Beleuchtung hier zu verbessern.

Die Stadt prüfte und nickte ab. So werden jetzt neun neue Lichtmasten auf dem Wegstück aufgestellt – alle mit moderner LED-Technik ausgestattet. Diese Leuchten werden mit Bewegungssensoren ausgestattet. Kosten: rund 71.000 Euro. Auch hier kommt das Geld aus dem Haushalt des Stadtbezirkes Hombruch.

Parkplatz Ginsterstraße:

Im Bereich Windhorststraße / Ginsterstraße liegt der Parkplatz Ginsterstraße. Auch dieser gehört in der dunklen Jahreszeit zu den Angsträumen im Stadtbezirk Hombruch. Abhilfe soll auch hier eine neue Beleuchtung schaffen. Vier neue zehn Meter hohe Masten mit LED-Fluter sollen hier in Zukunft für eine bessere Ausleuchtung sorgen.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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