Unterschriftensammlung

Anliegerstraße soll gegen Lärm-Problem am Phoenix-See helfen

Der Wunsch nach nächtlicher Ruhe sei kein Luxusproblem der See-Anwohner, sagt die FDP zum Ärger um Lärm am Phoenix-See. Sie sammelt Unterschriften für die Einrichtung einer Anliegerstraße.
Verstärkte Kontrollen des Ordnungsamtes sollen für Ruhe am Phoenix-See sorgen. Die SPD reichte in der BV eine weitere Idee ein. © Thomas Thiel (Archiv)

Politische Vertreter mehrerer Parteien haben den Phoenix-See als Wohn- und Naherholungsgebiet im Blick. Denn in letzter Zeit gab es regelmäßig Ärger mit Rasern und Auto-Posern und Klagen von Anwohnern über Lärm, Parkchaos und Verschmutzungen.

Die Stadtverwaltung hat einen Fächer von Maßnahmen im Köcher, darunter die Ausweisung der Straße Am Kai als Fahrradstraße, die Angleichung der Parkgebühren im Parkhaus und an der Straße auf beiden Seeseiten und weitere Kontrollen. Schon jetzt sind Polizei und Ordnungskräfte vor allem an den Wochenenden verstärkt im Einsatz und versuchen die Szene einzudämmen. Täglich ist ein Sicherheitsdienst am See unterwegs.

„Erste Fortschritte sind gemacht, aber es muss jetzt weiter gehen“, sagt Antje Joest, stellvertretende Kreisvorsitzende der Dortmunder FDP, die sich das Thema auch auf die Fahne geschrieben hat. „Jetzt müssen aber konkrete Schritte für ein neues Verkehrskonzept am See folgen“, so die Hörderin, die auch sachkundige Bürgerin im Rat ist.

„Wir haben sehr viel Zuspruch auch aus dem alten Hörde bekommen – der Wunsch nächtlicher Ruhe ist kein Luxusproblem.“ Aktuell werden Unterschriften gesammelt, um die Phoenixseestraße zwischen Kreisverkehr und Hans-Tombrock-Straße als Anliegerstraße zu widmen.

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