Glücklich schätzen kann sich der, der kommt, wenn ein Parkplatz gerade frei wird. Sonst haben Autofahrer oft keine Chance, hier einen Parkplatz zu finden. © Britta Linnhoff
Neue Beschilderung

Chaos soll bald ein Ende finden: 145 neue Parkplätze am Rombergpark

Eigentlich sind sie immer voll, die Parkplätze am Torhaus Rombergpark. Belegt nicht nur durch Besucher, sondern auch durch Pendler. Ein unbefriedigender Zustand, der sich bald ändern soll.

Wer zu spät kommt, den bestraft in diesem Fall der bereits vollständig belegte Parkplatz im Norden des Rombergparks. Und dann wird es schwierig, denn in unmittelbarer Nähe gibt es keine Chance, den Wagen abzustellen.

Schon länger gibt es Überlegungen, wie man dem oft herrschenden Parkchaos Herr werden kann. Nun konkretisieren sich die angekündigten Überlegungen: Vermutlich in der ersten Sitzung nach der Sommerpause (spätestens in der zweiten) soll der Ratsausschuss für Sport und Freizeit über ein neues Parkkonzept entscheiden.

Und so sehen die Vorschläge aus: Es soll einen neue Parkplatz neben dem bisherigen geben, auf der Freifläche zwischen der Dünenlandschaft und der Straße Am Rombergpark. Platz soll der bieten für insgesamt 145 Autos. Auf dem bisherigen Parkplatz gibt es Stellplätze für 200 Autos.

Bewirtschaftung rechnet sich mit der Parkplatzgröße

Und von einer Bewirtschaftung der Parkflächen ist die Rede. Mit einer Gesamtkapazität von dann rund 340 Plätzen seien die Stellflächen dann auch wettbewerbsfähig zu betreiben.

Denn längst geht es nicht nur um die Parkbesucher die an den Wochenenden und bei gutem Wetter in Scharen kommen, sondern auch um „Fremdnutzer“ der benachbarten Hotelfachschule Wihoga, der Klinik und von Pendlern, die hier in die Bahn steigen. So sind die Stellplätze oft schon früh morgens belegt.

Zwischen Dünenlandschaft und der Straße am Rombergpark liegt die Fläche, die für den neuen Parkplatz angedacht ist.
Zwischen Dünenlandschaft und der Straße am Rombergpark liegt die Fläche, die für den neuen Parkplatz angedacht ist. © Britta Linnhoff © Britta Linnhoff

Der neu zu erbauende Parkplatz soll – so die Pläne – möglichst eine positive Ökobilanz aufweisen, heißt in diesem Fall zum Beispiel wenig versiegelte Flächen, Trockenmauern, Regenrückhaltung mit Pflanzenklärwerk. Umgesetzt werden soll das alles bis spätestens Juni 2024; es sei bei Bedarf aber auch eher möglich, heißt es. Bedarf besteht erwiesenermaßen. Die Kosten werden mit 750.000 Euro angegeben.

Neuer Eingangsbereich für die Dünenlandschaft

Als Folge des neuen Parkplatzes bekäme die Dünenlandschaft, die direkt dahinter liegt, einen neu gestalteten Eingang: Bisher geht es hier durch ein kleines Tor hinein. Der neue Eingang könnte auch mit Ladestationen für E-Bikes ausgerüstet werden.

Zahlreiche neue Wegweiser im und am Park

Schicke neue Schilder weisen Parkbesuchern den Weg.
Schicke neue Schilder weisen Parkbesuchern den Weg. © Britta Linnhoff © Britta Linnhoff

Im Gegensatz zu den neuen Parkplätzen ist ein anderes Vorhaben bereits umgesetzt: Es gibt zahlreiche neue Wegweiser in und am Park, die Besucherinnen und Besucher zu den Attraktionen und verschiedenen Themengärten führen. Derzeit läuft der Aufbau der neuen Schilder. Die Maßnahmen sollen aber bald komplett beendet sein.

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