Ben Blume und Thorben Zitt haben in ihrem neuen Restaurant „Das Hoesch" einen Hochofen eingebaut, in dem sogar Flammen lodern. © Susanne Riese
Auf Phoenix-West

Das Hoesch: Edles Restaurant und coole Bar am alten Industriestandort

Wo früher geschuftet und aus dem Henkelmann gegessen wurde, gibt es jetzt feine Gastronomie. Neben dem Hochofen auf Phoenix-West hat „Das Hoesch“ eröffnet. Die Bar kennt auch Malocherküche.

Eine große Tafel rostigen Stahls mit dem Logo ist ein Blickfang für sich im neuen Restaurant auf Phoenix-West. Doch der eigentliche Eycatcher im „Hoesch“ ist der Hochofen, auf den die großen Fenster einen spektakulären Blick eröffnen.

Seit dem 18. September können Gäste im „Hoesch“ gegenüber der Warsteiner Music Hall diese Aussicht genießen und dazu edel drapierte Gerichte und passend ausgewählte Weine.

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So sieht´s aus im neuen “Hoesch” auf Phoenix West

Damit hat das Restaurant schneller als erwartet öffnen können, bei der zugehörigen Bar wird es noch ein bis zwei Wochen dauern. So früh wie möglich sollte das Restaurant an den Start gehen, hatten die Betreiber Thorben Zitt und Ben Blume immer gesagt. Corona sollte sie nicht bremsen.

Im September sei es mit den Genehmigungen unerwartet schnell vorangegangen. „Die Restaurant-Eröffnung kam dann doch etwas plötzlich“, sagt Thorben Zitt. Trotzdem war „Das Hoesch“ schnell ausgebucht. Maximal 64 Plätze bietet der Innenbereich während der Corona-Auflagen, ansonsten wären es 94.

Trennelemente als Corona-Schutz

Zusätzlich haben die Gastronomen Scheiben zur Abtrennung zwischen einzelnen Bereichen installiert und eine Lüftungsanlage, die für ständige Frischluftzufuhr sorge.

Die Terrassen auf beiden Seiten des Lokals sollen erst im kommenden Frühjahr möbliert werden. Dann werden noch rund 200 Gäste mehr Platz finden.

Das Restaurant-Logo aus rostigem Stahl.
Das Restaurant-Logo aus rostigem Stahl korrespondiert mit dem Hochofen. © Ben Blume © Ben Blume

Das Ambiente in Bar und Restaurant ist komplett durchgestylt. Das gilt auch für die auf dunklen Tellern angerichtete Speisen. Sie sehen kunstvoll drapiert aus; „Pinzettenküche“ mit winzigen Portiönchen soll es aber nicht sein.

Einblick in die Küche

Durch ein Fenster zur Küche können die Gäste den Köchen bei der Arbeit zusehen.

Die Gastronomen betonen die Gastfreundschaft. „Essen, bezahlen, fertig“, das sei nicht ihr Ding. Deshalb gibt es auch die erste Flasche Wasser umsonst, Nachschub kostet 2 Euro.

Die Speisekarte bietet Suppen, Vorspeisen wie Vitello Tonnato oder Ziegenkäse mit Feige, es gibt sogenannte „Topping-Gerichte“, bei denen Wildkräuter-Salat oder Risotto wahlweise mit Lachs oder Garnelen, Rinder- oder Hähnchenfilet gekrönt werden können. Im Burger verstecken sich auch Reibekuchen oder Entenkeule, außerdem werden Maishähnchen, Fisch und Steaks angeboten.

Das Restaurant-Logo aus rostigem Stahl.
Das Restaurant-Logo aus rostigem Stahl korrespondiert mit dem Hochofen. © Ben Blume © Ben Blume

Wer es handfest mag, ist nebenan im zugehörigen Hoesch-Bistro gut aufgehoben. Die Speisekarte erinnert an die Malocher-Vergangenheit des Standorts mit Angeboten wie Maurer Pralinen (Frikadellen), Gourmet-Stäbchen (Pommes) und Ruhrpott-Filet (Schweineschnitzel).

Auch wechselnde Eintöpfe, Dortmunder Salzkuchen mit Mett und Zwiebeln und deftige Kniften sind dort zu bekommen.

In der Hoesch-Bar läuft auch Bundesliga

Und nicht zuletzt werden in diesem Teil des Hoeschs mit dem Signal Iduna Park in Sichtweite auch Fußballspiele auf mindestens drei großen Bildschirmen zu sehen sein. „Sportsbar in nett“, nennt Ben Blume das.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Seit 2001 in der Redaktion Dortmund, mit Interesse für Menschen und ihre Geschichten und einem Faible für Kultur und Wissenschaft. Hat einen Magister in Kunstgeschichte und Germanistik und lebt in Dortmund.
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Susanne Riese

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