Jugendliche gestalteten die dunkle Backsteinmauer in der Kumpstraße zwischen Hörder Fußgängerzone und Phoenix-See mit bunten Mosaiken. © Susanne Riese
Stadterneuerung

Geld für Projekte: Stadtteilfonds verteilt zum letzten Mal Fördermittel

Letzte Chance auf Geld für gute Projekte: Der Hörder Stadtteilfonds geht in die letzte Runde. Noch einmal können Gruppen und Vereine 37.500 Euro für die Verbesserung des Quartiers erhalten.

Bewegungsgeräte für den Hörder Neumarkt, Sitzbänke, Wandbilder und hübsch bepflanzte Baumscheiben, kostenfreies W-LAN, Erläuterungen zu Straßennamen, Workshops für Kinder, Musik und Theater, Ausstellungen, Sprachkurse für Geflüchtete und vieles mehr: Die Liste der Projekte, die mit Hilfe des Hörder Stadtteilfonds ermöglicht wurden, ist lang und beeindruckend. Jetzt ist zum letzten Mal Gelegenheit, neue Projekte über diese Förderung anzustoßen.

Seit sieben Jahren existiert der Hörder Stadtteilfonds, über den Projekte zur Verbesserung von Wohnumfeld, Nachbarschaft und Stadtteilkultur gefördert werden. Seitdem wurden 120 Projekte mit Fördermitteln von Bund, Land und der Stadt Dortmund realisiert. Jährlich stehen 37.500 Euro für Aktivitäten und Projekte aus der Bewohnerschaft des Stadtumbaugebiets Hörde-Zentrum, des Burgunderviertels, des Hörder Neumarkts und des Bickefelds zur Verfügung.

Nun läuft das Programm langsam aus; Ende 2022 ist Schluss für das Stadterneuerungsprogramm in Hörde. Zum letzten Mal sind daher jetzt Gruppen, Vereine, Initiativen und Institutionen aufgerufen, Projektideen für ihren Stadtteil einzureichen.

Auch die Bewegungs- und Spielgeräte auf dem Hörder Neumarkt wurden aus dem Stadtteilfonds finanziert. © Felix Guth (A) © Felix Guth (A)

Ziel des Stadtteilfonds ist es, das Engagement der Hörderinnen und Hörder in ihrer Nachbarschaft zu fördern und sie dabei zu unterstützen, eigene Projekte auf die Beine zu stellen, die dem Stadtteil zugutekommen. Gefragt sind Vorschläge zur Begegnung, zur Gestaltung des öffentlichen Raumes oder für das Image des Quartiers.

Förderfähig sind auch Veranstaltungen und Kurse

Vielfältige Aktivitäten können gefördert werden, teilt die Hörder Stadtteilagentur mit. Dazu zählen zum Beispiel Veranstaltungen, Workshops oder Kurse. Aber auch Projekte zur Öffentlichkeitsarbeit oder Kinder- und Jugendangebote sind förderfähig. Ebenso erfüllen auch kulturelle und künstlerische Ideen oftmals die Ziele des Fonds. Die Kriterien dafür finden sich in den Leitlinien des Stadtteilfonds.

Wer eine Idee oder ein Projekt verfolgt, das förderfähig sein könnte, kann sich per E-Mail oder Telefon bei der Hörder Stadtteilagentur melden: Tel. (0231) 22 20 23 13, info@hoerder-stadtteilagentur.de. Dort gibt es Hilfe bei der Formulierung der Anträge und beim Ausfüllen des Projektantrags.

Annahmeschluss für Anträge ist der 2. November

Der Antrag muss spätestens bis zum 2. November vorliegen. Die Bewohnerjury, die über die Projekte entscheidet, tagt dann am 23. November. 2022 wird es wieder vier Sitzungen geben, in denen dann über die letzten Vorhaben entschieden wird.

Die Broschüre „Stadtteilentwicklung selber machen“ bietet einen Überblick über bisherige Projekte des Stadtteilfonds. Sie kann auf der Homepage der Hörder Stadtteilagentur heruntergeladen werden.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Seit 2001 in der Redaktion Dortmund, mit Interesse für Menschen und ihre Geschichten und einem Faible für Kultur und Wissenschaft. Hat einen Magister in Kunstgeschichte und Germanistik und lebt in Dortmund.
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Susanne Riese

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