Zurzeit wird zwischen Zillestraße und Lütgenholthauser Straße gearbeitet. © Jörg Bauerfeld
Baustellen in Dortmund

Hauptverkehrsachse im Dortmunder Süden bleibt monatelang eine Baustelle

Knapp zwei Kilometer ist die Straße am Am Hombruchsfeld lang. Seit Februar 2020 ist die viel befahrene Straße nicht mehr „normal“ befahrbar – und das dicke Ende kommt erst noch.

Los ging es von der Stockumer Straße in Richtung Süden. Bis zur Zillestraße. Mit schwerem Gerät ginge es der Fahrbahn an den Kragen. Wasser, Gas und Stromleitungen wurden hier von der Donetz erneuert – in offener Bauweise.

Um den Verkehr nicht komplett zum Erliegen kommen zu lassen, gab es in der Zeit eine Einbahnstraßenregelung. „Sicher müssen wir sagen, dass uns bei dieser Baumaßnahme auch Corona zugutekam“, sagt Bauleiter Ulrich Speckmeier.

Corona spielte Baumaßnahme in die Karten

Denn aufgrund der Pandemie waren die Schulen an der Straße Am Hombruchsfeld geschlossen. Die Arbeiten mussten also keine Rücksicht auf den laufenden Schulbetrieb nehmen. Auch die Bundesliga-Coronapause spielte der Donetz in die Karten. Das große Verkehrschaos an Spieltagen des BVB blieb aus.

In südliche Richtung ist die Straße Am Hombruchsfeld ab der Zillestraße im Moment eine Einbahnstraße. © Jörg Bauerfeld © Jörg Bauerfeld

Kleinere Probleme gab es mit einem Bombenverdachtspunkt. Auf die Bauzeit hatte das bisher keinen Einfluss. „Ich denke, dass wir mit der gesamten Baumaßnahme an der Straße Am Hombruchsfeld bis November 2020 fertig sein werden“, sagt Speckmeier.

Das Projekt befindet sich gerade im zweiten Bauabschnitt. Von der Zillestraße bis zur Lütgenholthauser Straße ging es weiter. „Hier liegen die Arbeiten in den letzten Zügen. Hier werden gerade die Straßendecken geschlossen“, so Speckmeier.

Noch Arbeiten im Kreuzungsbereich erforderlich

Eine Querung der Straße Am Hombruchsfeld steht hier noch an und am Ende wartet noch einmal eine Teil-Sperrung der Kreuzung Zillestraße / Am Hombruchsfeld auf die Verkehrsteilnehmer. Hier muss die Donetz in offener Bauweise noch Wasser- und Gasleitungen im Kreuzungsbereich verlegen.

Das wird in etwa zwei Monaten der Fall sein, also Anfang Oktober 2020. „Wir werden aber eine Fahrspur in jeder Fahrtrichtung offen halten“, so Speckmeier. Um eine Sperrung kommt die Kreuzung aber wohl nicht drumherum. Da die Stockumer Straße eine Landesstraße ist und somit Straßen.NRW gehört, muss die Donetz dafür sorgen, dass die Fahrbahndecke im Kreuzungsbereich wieder ordnungsgemäß hergestellt wird.

Ab November übernimmt das Tiefbauamt

Diese Arbeiten werden dann aber wohl an einem Wochenende Ende Oktober, Anfang November durchgeführt. Und wenn die Donetz ihre Arbeit getan hat, ist die Stadt Dortmund an der Reihe. Die Straße Am Hombruchsfeld bekommt eine neue Fahrbahndecke und wird umgestaltet.

Die Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut und im Bereich des Schulzentrums sollen an beiden Straßenseiten die meisten Parkplätze wegfallen. Um Platz für Radwege zu machen und um für mehr Sicherheit auf dem Schulweg zu sorgen.

Beendet sein soll die gesamte Baumaßnahme dann Mitte 2021. Anderthalb Jahre nach Baubeginn.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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