Gut zu sehen. Am Ende des Friedhofes hört der Gehweg auf. Dann wird es für Fußgänger unangenehm. © Jörg Bauerfeld
Ostberger Straße

Hinter dem Friedhof wird es lebensgefährlich – für Mensch und Tier

Der kleine katholische Friedhof an der Ostberger Straße liegt irgendwie im Nichts. Drumherum Felder, gegenüber der Aplerbecker Wald. Friedlich und ruhig ist es hier. Und ziemlich gefährlich.

Die Situation ist schon kurios. Wer aus Lichtendorf kommend an der Ostberger Straße in Richtung Friedhof läuft, kann hinter der Begräbnisstätte sehen, wo er bleibt. Denn dann ist Ende mit dem Gehweg. Was folgt, sind Wald und Feld. Und Autos, die rasen.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite geht es auf einem Trampelpfad am Waldrand weiter. Im Hintergrund einer der Reitställe. © Jörg Bauerfeld © Jörg Bauerfeld

Fußgänger müssen dann die Straßenseite wechseln und auf der Waldseite auf einem Trampelpfad weiter in Richtung Westen gehen. Das Problem: Die Ostenberger Straße ist in dem Bereich ziemlich unübersichtlich. Kein Gehweg, eine Kurve und bei Dunkelheit nicht die Spur von Licht.

Bürgerinnen und Bürger berichten immer wieder von zu schnellem Fahren auf der Strecke, auf der Tempo 30 gilt. Menschen seien noch nicht zu Schaden gekommen, aber immer wieder würden Tiere über den Haufen gefahren, die vom Wald auf das Feld und umgekehrt wechseln.

Zahlreiche Fußgänger nutzen die Straße

Und wer sich darüber wundert, dass hier jemand zu Fuß unterwegs ist, der sollte bedenken, dass sich rund 500 Meter vom Ende des Gehweges zwei große Reitanlagen befinden. Und die sind gut frequentiert.

Zudem ist der Aplerbecker Wald ein beliebtes Naherholungsgebiet. Zahlreiche Wege führen von Norden in Richtung Ostberger Straße – und damit auf eine gefährliche Wegstrecke.

In einem Brief an die Bezirksvertretung Aplerbeck werden jetzt von Bürgerseite zumindest Maßnahmen gefordert, um das Rasen an der Ostberger Straße zu unterbinden. Die Mitglieder der Bezirksvertretung sind da eher für eine Weiterführung des Fußweges.

Laut Antrag der CDU soll sich die Stadt Dortmund ein Bild von der Situation machen und dem Aplerbecker Gremium Lösungsvorschläge unterbreiten.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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