Das Parken an der Gräfte ist nur geduldet. Ob in der Zukunft hier noch Autos parken dürfen, steht in den Sternen. © Jörg Bauerfeld
Verkehr in Dortmund

Historische Poller gegen Blechlawine: Weg zum Wasserschloss zugestellt

Die Einfahrt zum historischen Wasserschloss in Aplerbeck ist wegen des Cafés und der VHS viel frequentiert. Das Problem: Dieser Weg wird oft komplett zugeparkt - was gefährlich sein kann.

Viele Autos parken den Weg zu dem historischen Wasserschloss in Aplerbeck zu und stehen entlang der alten Gräfte. Das ist seit den Umbauarbeiten an dem alten Fachwerkhaus an der Rodenbergstraße möglich.

Denn für diese Arbeiten wurde die bestehende Abpfostung an der Westseite der Gräfte beseitigt.

Jetzt steht hier an manchen Tagen Auto an Auto. Zurzeit noch legal, aber auch nicht ungefährlich. Für die Fußgänger, die sich um die parkenden Fahrzeuge herumschlängeln müssen und für diejenigen, die vielleicht dringend Hilfe benötigen.

Café, Biergarten und Schulungszentrum

Denn die Zufahrt zum Haus Rodenberg, in dem das Schlosscafé zu Hause ist und das gleichzeitig der VHS als Schulungszentrum dient, ist auch ein Rettungsweg. Das Befahren der Zufahrt ist dagegen völlig legal, denn durch diese sind auch einige Parkplätze des Restaurants Linguini erreichbar, das direkt am Rodenbergpark in einem umgebauten Stall italienische Spezialitäten anbietet.

Auch eine Parkmöglichkeit neben den Müllcontainern im nördlichen Bereich der Gräfte des Schlosses wurde immer wieder als Parkraum genutzt. Hier hatte die Aplerbecker Politik sogar vor, diesen geschotterten Bereich als offiziellen Parkraum einzurichten, doch dies ist noch fraglich.

Denn dieser Bereich ist eine Fläche, die zum Parkgelände gehört und damit unter der Verwaltung des Grünflächenamtes steht. Jetzt sollen jedoch zwischen der VHS und eben dem Grünflächenamt Gespräche geführt werden, ob dieser Parkraum zumindest für die VHS-Besucher im Haus Rodenberg zur Verfügung gestellt werden kann.

Es soll ein Konzept her für die Einfahrt zum Wasserschloss

Nun ist nicht ganz zu klären, wer die Fahrzeuge immer wieder in die Zufahrt stellt. Gäste vom Café oder des Restaurants, Kursbesucher der VHS? Für die Aplerbecker Politik ist dies unbedeutend. Wichtig ist: Es soll sich etwas ändern auf den rund 50 Metern entlang der alten Gräfte.

Am besten wieder mit den historischen Pfosten, die hier vor einigen Jahren schon einmal standen. Die wurden seinerzeit von unbekannten Tätern gestohlen und sind seitdem auch nicht wieder aufgetaucht.

Mit der dann wieder durchgeführten Abpfostung wäre die Sicherheit der Fußgänger wieder gewährleistet und auch ein Zustellen des Rettungsweges käme unter normalen Umständen nicht mehr vor.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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