Daniela Franke, Mitglied des Elternrates der Awo-Kita an der Aplerbecker Straße, übergab die Petition an Aplerbecks Bezirksbürgermeister Jürgen Schädel. © Jörg Bauerfeld
Forderung an die Stadt

Kind tödlich verunglückt: Elternrat übergibt Petition an die Stadt

Der tödliche Unfall eines vierjährigen Jungen am 24. Februar in Aplerbeck sorgt weiter für große Trauer. Jetzt hat der Elternrat der Kita eine Petition vorgelegt – zum Schutz der Kinder.

Es ist ein DIN A4-Blatt, das es in sich hat. Eltern und Mitarbeiter der Awo-Kita an der Aplerbecker Straße haben es ausgearbeitet. Hintergrund ist ein schrecklicher Unfall vor der Kita, bei dem ein vierjähriger Junge starb.

Ein fröhliches Kind, das mit seiner Mutter gerade die Kita verlassen hatte, als es von einem Auto überrollt wurde. Der Fahrer hatte offenbar die rote Ampel übersehen. Schon vor diesem Unfall wurden die fehlende Sicherheit an der Aplerbecker Straße immer wieder thematisiert.

Vor allem die Baustelle in der Kritik

Vor allem eine Baustelle, die seit fast zwei Jahren einen Teil des Bürgersteiges belegt, war immer wieder in der Kritik. Aufgrund dieser Baustelle wurde die provisorische Fußgängerampel aufgestellt, an der der Unfall geschah. Jetzt fordern Eltern und Kita-Mitarbeiter mehr Sicherheit für die Kinder.

Sieben Punkte enthält die Petition. Sieben Punkte, zu denen die Stadt nun Stellung nehmen muss. Denn die Mitglieder der Bezirksvertretung Aplerbeck unterstützten die Eltern in allen Punkten und stellten einen Prüfantrag an die Stadt Dortmund.

Und das soll sich an der Aplerbecker Straße ändern:

  • Im Bereich der Kita und der benachbarten Aplerbecker Grundschule Wochentags zwischen 7 und 17 Uhr nur noch Schritttempo für alle Verkehrsteilnehmer.
  • Das Installieren von Fahrbahnschwellen im Bereich der Kita und der Aplerbecker Grundschule.
  • Das Anbringen von eindeutigen Hinweisschildern, dass sich in diesem Bereich Kinder aufhalten.
  • Das Installieren eines Dialogsystems vor der Kita und der Grundschule.
  • Schnelles Überprüfen der Notwendigkeit der Gehwegsperrung durch die Baustelle.
  • Haltelinien für Autofahrer an der temporären Fußgängerampel.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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