Diese Freifläche an der Gotthelfstraße als neuer Standort ist umstritten. © Britta Linnhoff
Umspannwerk

Neues Umspannwerk in Hombruch: Donetz prüft weitere Standort-Alternative

Dass Hombruch ein neues oder ausgebautes Umspannwerk benötigt, ist unumstritten. Der bislang favorisierte Standort indes schon. Jetzt prüft die Donetz offenbar eine ganz neue Variante.

Rund 40.000 Bürgerinnen und Bürger im Stadtbezirk Hombruch werden derzeit von der bestehenden Umspannanlage am Batheyweg in Kirchhörde zuverlässig mit Strom versorgt.

Doch: „Die Entwicklung zu einer nachhaltigen Mobilität sowie steigende Digitalisierungsanforderungen werden erwartungsgemäß zu einem starken Anstieg des Strombedarfs in den kommenden Jahren führen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Dortmunder Netz GmbH (Donetz).

Um eine zukunftssichere Stromversorgung zu gewährleisten, müsse die Leistung der bestehenden Anlage dringend erhöht werden.

Verschiedene Standorte werden geprüft

Wie bereits in der Vergangenheit berichtet, befanden sich bisher vier Standortvarianten für das Umspannwerk in der Prüfung – darunter als Favorit der Donetz eine Freifläche an der Gotthelfstraße, deren Nutzung bei den Hombruchern jedoch sehr umstritten ist.

„Im Laufe der vergangenen Woche hat sich eine neue Möglichkeit ergeben“, erklärt nun Dr. Bernd Ramthun, Donetz-Geschäftsführer (Stand 21.4.). „Diese Option wird in den nächsten Wochen auf Herz und Nieren geprüft.“

Die Donetz und auch die Stadtverwaltung bitten um Verständnis, dass sich die detaillierte Information über die Möglichkeiten und Bewertungen in Richtung Juni verzögert – dann werden jedoch alle Informationen öffentlich zugänglich gemacht.

„Wir möchten lieber zu gegebener Zeit über einen umfassenden Sachstand diskutieren, statt zeitnah über unvollständige Lösungsansätze“, sagt Planungsdezernent Ludger Wilde.

Die Donetz werde allerdings auf ihrer Internetseite eine Projektseite einrichten, auf der Interessierte aktuelle Informationen zu dem Vorhaben finden, heißt es in der Pressemitteilung.

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Redakteurin für Schwerte und den Dortmunder Süden
Redakteurin, davor Studium der angewandten Sprachwissenschaften in Dortmund und Bochum. Sportbegeistert und vor allem tänzerisch unterwegs.
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Carolin West

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