Noch ist der Fuß- und Radweg am Hörder Bach gesperrt. © Jörg Bauerfeld
Baustellen in Dortmund

Neun Monate Baustelle an Verkehrsader im Dortmunder Süden haben endlich ein Ende

Die Baustelle an der Straße An der Goymark, kurz vor der Kreuzung mit der Benninghofer Straße, trieb Verkehrsteilnehmer zur Weißglut. Denn gefühlt tat sich hier lange nichts – bis zu dieser Woche.

Es war ein vertrautes Bild geworden. Die rotweißen Baken am Fahrbahnrand der Straße An der Goymark in Richtung Osten. Im Bereich des Hörder Baches stellte die Donetz im Februar 2020 ein großes Bauschild auf. Auf einem Stück von rund 460 Metern sollte eine Wasserleitung erneuert werden.

Dazu wurde extra eine Ausweichfahrbahn für die Autos angelegt, Anwohnerstraßen und Wege gesperrt. Zwischen den Straßen Am Marksbach und Am Lohbach, auf einer Länge von gut 150 Metern, wurde die Fahrbahn aufgerissen. Am 25. Februar begannen die Arbeiten.

Unter anderem an dieser Stelle, einem Düker, haben die Arbeiten gehakt. © Jörg Bauerfeld © Jörg Bauerfeld

Die Baustelle sorgte in Stoßzeiten an der Ost-West-Verbindung dafür, dass die Staus vor der Ampel am Goystadion noch länger wurden als sonst. Aber das Ende der Baumaßnahme war ja absehbar. Rund drei Monate hatte die Donetz dafür eingeplant – es sollte anders kommen.

Baustelle wurde in dieser Woche abgebaut

Erst in dieser Woche wurden die Arbeiten beendet, zumindest was die an der Straße angeht. Die Tempo-30-Schilder sind abgebaut und die Verkehrsteilnehmer wieder auf die alte Fahrbahn geleitet. Dazu hat es einen neuen Belag für den Bürgersteig gegeben.

Dass die Arbeiten zumindest an der viel befahrenen Straße nun endlich beendet sind, lässt die Anwohner aufatmen. Die hatten nämlich so langsam die Nase voll von der ewigen Baustelle vor ihrer Tür. In Hörde wurde sogar gemunkelt, dass es sich hier wohl um den zweiten Berliner Flughafen handeln würde – zumindest, was die Bauzeit anbelangt.

Fuß- und Radweg ist noch weiter gesperrt

Jetzt scheint ein Großteil der Arbeiten beendet zu sein. Lediglich der Fuß- und Radweg entlang des Hörder Bachs ist noch gesperrt. „Gearbeitet wird lediglich an der Leitung über den Marksbach. Das betrifft aber nicht mehr den laufenden Verkehr“, so ein Donetz-Pressesprecher.

Aber was hat die Bauzeit der Wasserleitung denn mehr als verdreifacht? Es habe doch einige Überraschungen im Erdreich gegeben. „Es musste beispielsweise ein größeres 10kV-Stromkabel ausgetauscht werden. Das hat die Maßnahme verzögert“, sagt Ole Lünnemann, Donetz-Pressesprecher. Zudem habe man noch weiter Stromkabel umlegen müssen, um die neue Wasserleitung zu verlegen.

Einige unerwartete Ereignisse kamen dazwischen

Verzögerungen hat es dann noch beim Rohr-Düker geben. Einer Druckleitung zur Unterquerung der Straße. „Da haben wir vier Wochen auf die Genehmigung der Wasserbehörde gewartet“, sagt Lünnemann – und so kam eins zum andern.

Zeitnah sollen jetzt auch die Arbeiten an dem Fuß- und Radweg beendet werden, der entlang des Hörder Baches verläuft. Dann ist sie endgültig verschwunden, die gefühlt ewige Baustelle an der Straße An der Goymark..

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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