Planungen laufen

Neuplanungen für ehemalige Zeche Gottessegen kommen wohl im Herbst

Das Warten geht weiter: Was wird aus der riesigen Freifläche an der Hagener Straße? Da, wo einst die Zeche Gottessegen stand, soll ein neues Stück Bittermark entstehen.
Das riesige Gelände der ehemaligen Zeche Gottessegen: Noch ist nicht klar, wohin die Richtung genau geht. Die ansässigen SPD-Ortsvereine halten eine Nahversorgung für die Bittermärker an dieser Stelle für unverzichtbar. © Britta Linnhoff

Stolze 28.000 Quadratmeter ist die Fläche an der Hagener Straße gegenüber der Einmündung Spissenagelstraße groß. Das Gelände der ehemaligen Zeche Gottessegen war nach seiner Bergbaugeschichte schon Lager für die Telekom und dann Standort für eine Flüchtlingsunterkunft.

Schon seit langem wird hier geplant. Aktuell von der International Jaber Group mit Sitz im Technologiepark. Die ersten Stichworte für die Neuplanungen: Wohnungen, Kita und Geschäfte für die Nahversorgung.

Sorge: Mehr Wohnungen, kein Einzelhandel

Und dann meldeten sich die örtlichen Sozialdemokraten mit der Sorge, die Nahversorgung werde dem Bau weiterer Wohnungen geopfert. Das war im Mai 2021. Die Nachfrage bei der Besitzerin der riesigen Fläche, der Jaber International Group blieb damals ohne konkrete Aussage. Es hieß lediglich, man könne dazu nichts weiter sagen, man befinde sich noch in den Planungen.

Seitdem sind zweieinhalb Monate ins Land gezogen. Kann Jaber International nun mehr sagen? Die klare Antwort des Unternehmens: Nein. Man will sich öffentlich nicht zum Stand der Planungen äußern. Lediglich vorsichtiger Optimismus: Vielleicht könne man mehr im Oktober sagen. Ähnlich hatte sich vor Wochen die Stadt geäußert. Man werde voraussichtlich im dritten Quartal eine Vorlage in die Politik einbringen, hieß es. Es ist also noch ein bisschen Geduld gefragt.

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