Der Nikolaus war in diesem Jahr mit Maske und Abstand unterwegs, hat vielen Kindern aber dennoch Freude und Schokoladen-Weihnachtsmänner nach Hause gebracht. © Hombruch Marketing e.V.
Nikolaustag

Nikolaus mit Maske: Hombrucher Verein verteilt 1000 Schoko-Weihnachtsmänner

Helfer vom Verein Hombruch Marketing haben am Sonntag 1000 Schokoladen-Weihnachtsmänner ausgeliefert. Neben überwältigender Dankbarkeit gab es allerdings auch Kritik an der Aktion.

Den beliebten „Winterzauber“ in Hombruch konnte es in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht geben. Die geltenden Beschränkungen lassen ihn ebenso wenig zu wie andere Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet und bundesweit.

Doch wie fast überall haben sich auch die Hombrucher Alternativen überlegt. Neben Weihnachtsschmuck und vereinzelten Schausteller-Weihnachtsbuden auf der Harkortstraße sowie Sonderaktionen in den Geschäften des Stadtbezirkes gab es am Nikolaustag (6.12.) eine besondere Aktion.

Fleißige Helfer vom Unternehmernetzwerk Hombruch Marketing (Wir lieben Hombruch) haben im Weihnachtsmann-Gewand mit langen weißen Bärten und roten Mützen 1000 Schokoladen-Weihnachtsmänner an die Hombrucher verteilt.

Strahlende Kinderaugen zum Nikolaustag

„Wir waren in Teams unterwegs und haben die Schokolade direkt an die Haus- oder Wohnungstür gebracht“, erzählt Marcus Besler vom Hombruch Marketing. „In meinem Team sind uns nur strahlende Kinder begegnet, die teils sogar Gedichte und selbst gemalte Bilder vorbereitet hatten.“

Auch auf Facebook haben sich zahlreiche Hombrucher mit Dankesbekundungen bei den „Nikoläusen“ vom Hombruch Marketing gemeldet. „Eure Aktion war toll, wie auch schon die Oster-Aktion. Bitte macht weiter so. Und danke, dass ihr euren Sonntag geopfert habt, um den Kindern und uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, schreibt beispielsweise eine Userin. „Vielen Dank, tolle Aktion“, lauten viele weitere Kommentare.

1000 Schokoladen-Weihnachtsmänner haben die Hombrucher Nikoläuse am Wochenende verteilt.
1000 Schokoladen-Weihnachtsmänner haben die Hombrucher Nikoläuse am Wochenende verteilt. © Hombruch Marketing e.V. © Hombruch Marketing e.V.

Doch es gibt auch kritische Stimmen. Bei manchen Hombruchern scheinen keine Schokoladen-Weihnachtsmänner angekommen zu sein. Die Gründe dafür seien vielfältig, wie Marcus Besler erklärt.

„Manche dachten, wir kommen einfach überall vorbei, ganz ohne Anmeldung – das ist aber natürlich nicht machbar und war ja auch im Vorfeld so kommuniziert worden“, sagt er. „Andere haben die Aktion zu spät bemerkt, dabei haben wir noch bis zum späten Samstagabend Anmeldungen angenommen.“

Die Freude überwiegt

Bei allen Hombruchern, die beteuerten, trotz rechtzeitiger Anmeldung keinen Schokoladen-Weihnachtsmann erhalten zu haben, haben die Helfer vom Hombruch Marketing jegliche E-Mail-Posteingänge überprüft, so Marcus Besler.

Die versehentlich übersehenen Anmeldungen seien noch nachgeliefert worden. „Es waren ja auch nicht viele, bei denen es nicht geklappt hat“, sagt Marcus Besler. „Aber manche haben sich eben tatsächlich nicht oder nicht richtig angemeldet, da konnten wir dann leider nichts machen.“

Bei anderen habe es zudem diebische Nachbarn gegeben. Denn, wer nicht zu Hause angetroffen wurde, bekam die Schokoladen-Weihnachtsmänner vor die Tür oder auf den Briefkasten geliefert. Insgesamt überwiege aber die Freude bei den Hombruchern und die Freude über die überwältigende Dankbarkeit bei den Helfern.

„Wir machen weiter, denn wir möchten die Stimmung hochhalten“, sagt Markus Besler. „Und egal wie: Nächstes Jahr kommt auch wieder der Osterhase.“

Über die Autorin
Redakteurin für Schwerte und den Dortmunder Süden
Redakteurin, davor Studium der angewandten Sprachwissenschaften in Dortmund und Bochum. Sportbegeistert und vor allem tänzerisch unterwegs.
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Carolin West

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