Die Gottesdienste werden wie hier auf dem Symbolbild live ins Internet übertragen. In sechs Gemeinden wird anschließend draußen vor den Kirchen die Kommunion ausgeteilt. © Stephan Schuetze
Digitales Angebot

Pastoralverbund sagt Gottesdienste ab – aber: Kommunion vor den Kirchen

Sie haben es sich nicht leicht gemacht mit der Entscheidung: Jetzt aber hat der Pastoralverbund Am Phoenixsee die großen Gottesdienste in den Kirchen abgesagt. Die Kommunion soll allerdings verteilt werden.

Präsenzgottesdienste in diesen Corona-Zeiten? Ja oder nein? Kurz vor Weihnachten hat sich der Pastoralverbund Am Phoenixsee entschieden: Nein, es wird an den Weihnachtsfeiertagen und über den Jahreswechsel keine großen feierlichen Gottesdienste geben, die man vor Ort besuchen kann.

„Nach intensivem Ringen, vielen Diskussionen und einer Umfrage der Gremien haben wir entschieden, die großen Präsenzgottesdienste zu den Feiertagen bis zum 10. Januar abzusagen“, teilt das Pastoralteam am 23. Dezember mit. Ausgenommen sind Werktagsgottesdienste und Beerdigungen.

Die Gemeinde bietet aber digitale Gottesdienste an. Für viele ist das in den letzten Monaten eine gewohnte Form des Mitfeierns. In der Berghofer St. Joseph-Gemeinde hat man damit in den letzten Monaten viel Erfahrungen sammeln können. Auch damit, die Heilige Kommunion nach dem Online-Gottesdienst draußen vor der Kirche zu verteilen. Das wird es nun außer in der Berghofer Gemeinde zu Weihnachten auch in den Gemeinden St. Benno. St. Clara, Kaiser Heinrich, Heilig Geist und Herz Jesu geben.

Die Zeiten:

  • Der Streaming-Gottesdienst am Heiligabend, 24. Dezember beginnt um 17 Uhr; ab 18 Uhr wird in den sechs Gemeinden vor den Kirchen die Kommunion ausgeteilt; 22 Uhr Christmette/Streaminggottesdienst
  • Am 1. Weihnachtstag (25.12.) beginnt der Stream des Festhochamts im Pastoralverbund um 11.30 Uhr, die Kommunionausteilung vor den Kirchen beginnt um 12.30 Uhr.
  • Am 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.) startet der Live-Stream des Weihnachtsgottesdienstes um 11.30 Uhr, Kommunionausteilung um 12.30 Uhr vor den Kirchen.

Die Krippen in den Kirchen werden so oft wie möglich zugänglich sein, jeder, so teilt der Pastoralverbund mit, sei eingeladen, das Friedenslicht aus Bethlehem mit nach Hause zu nehmen. Die Boxen vor den Kirchen seien außerdem gefüllt mit Kerzen, Hausgottesdiensten und Malbüchern für Kinder.

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Britta Linnhoff

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