Aus Bethlehem

Pfadfinder holen Friedenslicht in die Kirchen des Stadtbezirks

Nun brennt das Licht aus Bethlehem auch wieder in den katholischen Kirchen im Stadtbezirk Hombruch. Eine Tradition musste der Pandemie wegen ausfallen.
Theresa List und Corinna Wiemann, Pfadfinderleiterinnen aus Brünninghausen, mit dem Friedenslicht aus Bethlehem. Jeder, der mag, kann hier seine Kerze für Zuhause anzünden. © Hanmann

Pfadfinder aus dem Stamm Heilige Familie haben das Licht von Bethlehem auch in die katholischen Kirchen im Stadtbezirk Hombruch gebracht.

Die Kuratinnen Theresa List und Ewa Bahr wollen das Friedenslicht auch in diesem Jahr an die Bezirksvertretung weitergeben und hoffen auf ein persönliches Vierertreffen mit dem neuen Bezirksbürgermeister Nils Berning und seinem Stellvertreter Volker Schultebraucks.

„Sonst haben wir das Licht ja immer auf dem Hombrucher Marktplatz verteilt,“ erzählt Theresa List. In diesem Jahr müssen die Pfadfinder das Licht kontaktlos zu den Menschen im Stadtbezirk bringen. Darum haben sie Laternen und Kerzen in den katholischen Kirchen in Barop, Brünninghausen, Hombruch und Kirchhörde aufgestellt.

3000 Kilometer langen Weg zurückgelegt

Jeder ist eingeladen sich das Licht zu holen und es weiterzutragen. Die Kirchen Heilige Familie, St. Clemens und St. Patrokli sind täglich von morgens bis spätnachmittags geöffnet. St. Franziskus Xaverius täglich von 12 bis 18 Uhr. Im Advent ist St. Patrokli außerdem freitags bis Mitternacht geöffnet.

Jedes Jahr überwindet das Friedenslicht aus Bethlehem einen über 3000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen und verbindet so Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Gerade in diesen Zeiten solle das Licht ein Zeichen der Hoffnung sein – es stehe für Gemeinschaft und Zusammenhalt.

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