Hörder Künstler

Skulpturen von Bernhard Hoetger ziehen um an einen neuen Standort

Zwei Skulpturen des bekannten Dortmunder Bildhauers Bernhard Hoetger bekommen ein neues Zuhause. Bislang stehen die Skulpturen „Stehender Mann“ und „Liegende“ Am Schallacker.
Die „Liegende" und der „Stehende Mann" sind zurzeit noch vor der gws-Wohnen in Hörde aufgestellt. © Susanne Riese

Die beiden Bronzeskulpturen „Stehender Mann“ und „Liegende“ des Dortmunder Bildhauers Bernhard Hoetger, die aktuell vor dem Gebäude der gws-Wohnen Dortmund-Süd eG in der Straße Am Schallacker stehen, ziehen um.

In Abstimmung mit der Bezirksvertretung Hörde hat das Museum Ostwall einen neuen Standort für die beiden großen Skulpturen gefunden.

Leihvertrag für die Kunstwerke ist ausgelaufen

Im nach dem Hörder Künstler benannten Park an Emscherallee und Seekante werden die Werke neu aufgestellt. „Der Leihvertrag mit der gws-Wohnen Dortmund-Süd eG ist im Dezember letzten Jahres ausgelaufen“, erläutert Dr. Nicole Grothe, Leiterin der Sammlung des Museums Ostwall im Dortmunder U. „Wir freuen uns, dass die Skulpturen nun zukünftig ihren Platz im Hoetger-Park finden.“

Die Bronze Sent M’Ahesa von Bernhard Hoetger steht seit 1985 am Hörder Schildplatz. © Felix Guth (A)

Der expressionistische Bildhauer, Maler und Architekt Bernhard Hoetger (1874-1949) wurde in Hörde geboren. Die 2,5 Meter hohe Figur „Stehender Mann“ und die „Liegende“ (0,4 mal 1,4 Meter) gehören zum Spätwerk des Künstlers.

Beide Skulpturen standen laut Eintrag der Stadt Dortmund zur Kunst im öffentlichen Raum zunächst bereits im Hoetger-Park, bevor sie vor dem Verwaltungsgebäude der Wohngesellschaft gws-Wohnen Dortmund-Süd einen neuen Platz fand. Die Siedlung Am Schallacker ist nach dem Künstler benannt, die beiden Bronze-Skulpturen stehen quasi am Rande zu dieser Siedlung neben dem Eingang zum Sitz der gws-Wohnen.

Der Umzug der Kunstwerke soll in den nächsten Tagen erfolgen. Am Donnerstag (13.1.) gibt es eine kleine Präsentation am neuen Standort.

Neue Fundamente werden errichtet

Wie schon bei der Wiederaufstellung einer Skulptur von Guiseppe Spagnulo vor dem Baukunstarchiv am Ostwall 7 haben auch dieses Mal die Auszubildenden des Dortmunder Tiefbauamtes dafür gesorgt, dass die beiden Bronzen auch zukünftig auf stabilen Fundamenten stehen werden. Das Restaurierungsatelier „Die Schmiede“ sorgt mit Fachkenntnis, Lkw und Kran für das Umsetzen der Werke.

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