Das Gelände der ehemaligen Zeche Gottessegen: Noch ist nicht klar, in welche Richtung es hier gehen wird. © Britta Linnhoff
Zeche Gottessegen

Stadt will im Herbst Planungen für ehemalige Zeche Gottessegen vorlegen

Das alte Zechengelände Gottessegen ist eine große Chance für den Stadtteil. Viel Platz für Wohnungen gibt es hier auf jeden Fall. Aber auch für den Einzelhandel?

Stolze 28.000 Quadratmeter ist die Fläche an der Hagener Straße gegenüber der Einmündung Spissenagelstraße groß. Das Gelände der ehemaligen Zeche Gottessegen war nach seiner Bergbaugeschichte schon Lager für die Telekom und dann Standort für eine Flüchtlingsunterkunft.

Schließlich ging es daran, für das Gelände für eine dauerhafte Nutzung zu finden. In ersten Entwürfen finden sich Wohnungen, eine Kita und Geschäfte für die Nahversorgung. Vor Kurzem meldeten sich dann Vertreter der örtlichen SPD-Ortsvereine. Ihre Sorge: Der Einzelhandel könnte aus dem Konzept verschwinden. Dabei sei der für den Stadtteil Bittermark sehr wichtig, denn hier gebe es in unmittelbarer Umgebung nichts in dieser Hinsicht.

Investor äußert sich nicht

Investor für die riesige Fläche ist die Jaber Technologies Gmbh mit Sitz im Technologiepark. Nachfragen dort, ob weiterhin Geschäfte auf der Fläche geplant sind oder nicht, führten aber zu keinem Ergebnis: Entweder, so die Auskunft, sei der Mitarbeiter, der Auskunft geben könne, nicht im Haus, oder es heißt, man könne derzeit noch nichts Konkretes sagen.

Die Anfrage bei der Stadt Dortmund ergab immerhin Folgendes: „Die Planungsverwaltung wird hierzu voraussichtlich im dritten Quartal eine Vorlage in die Politik einbringen.“ Bis dahin bitte man um Geduld, denn „an dem Thema wird ja noch gearbeitet“. Die Verkündung von Zwischenständen mache wenig Sinn.

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