Inzwischen hat die Postfiliale an der Baroper Straße wieder von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. © Alexandra Wachelau
Deutsche Post

Verkürzte Öffnungszeiten in der Corona-Krise: Personalmangel war Schuld

Die Postfiliale in Eichlinghofen hat ihre Öffnungszeiten geändert. Kunden mussten in der Kälte warten oder konnten gar nicht zu den Öffnungszeiten kommen. Die Post weist die Kritik zurück.

Die Postfiliale im Schreibwarengeschäft an der Baroper Straße 337a hat erst seit kurzem wieder von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Seit Beginn der Corona-Pandemie konnten Kunden aus Eichlinghofen nur von 11 bis 17 Uhr in die Filiale – für Vollzeitbeschäftigte ein enges Fenster, wie ein Dortmunder beklagt.

Die Öffnungszeiten sind laut Information der Deutschen Post eine interne Entscheidung des Filialleiters. „Wir geben bei den Öffnungszeiten nur einen Mindestrahmen vor“, sagt Rainer Ernzer von der Deutschen Post. Dieser „Mindestrahmen“ sei sogar noch kleiner als die verkürzten Zeiten der Eichlinghofer Filiale.

Personalmangel war Grund für verkürzte Öffnungszeiten

„Die meisten Einzelhändler sind auch daran interessiert, länger als die Mindestangaben zu öffnen – allein aus wirtschaftlichen Gründen“, sagt Rainer Ernzer.

Eine Mitarbeiterin vor Ort verrät, dass die verkürzten Öffnungszeiten der letzten Monate vor allem mit Personalmangel zu tun hatten. Das sei zwar bedauerlich, jedoch nicht vermeidbar.

Zur Kritik, dass Kunden aufgrund der langen Wartezeiten in der Kälte stehen mussten, sagt Rainer Ernzer: „Das ist natürlich bedauerlich, aber wir leben in herausfordernden Zeiten und können leider aufgrund des Virus nur eine begrenzte Anzahl an Kunden in die Filialen lassen“. Das unterscheide sich außerdem nicht von anderen Geschäften im Einzelhandel.

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