Grünflächenamt und Sparkasse sorgen dafür, dass die Dortmunder Parks ökologisch aufgewertet werden. © Jörg Bauerfeld
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Wildblumenwiesen und Nistkästen: Dortmunder Parks werden ökologisch aufgewertet

„Sparkasse – gut für Dortmund“ heißt der Spendentopf, der für besondere Projekte auch gutes Geld ausschüttet. Diesmal an das Grünflächenamt, das damit nun Dortmunder Parks aufwertet.

Es geht über 20 Meter in die Höhe. Von unten sieht das alles ganz harmlos aus, aber von oben ist das schon ziemlich beeindruckend. Zumal man das Gefühl hat, das Körbchen des Hubsteigers ist nur an einem dünnen Pin befestigt.

Was aber für die wackelige und luftige Angelegenheit entschädigt ist der Ausblick. Aus dem dichten Grün stechen die Flächen heraus, auf denen das Grünflächenamt sogenannte Wildblumenwiesen angelegt hat. Noch ist nicht viel mehr zu sehen, als umgegrabene Erde. Bald werden sich hier die Insekten die Mägen vollschlagen – mit frischem Nektar.

In großen Beeten wurde der Samen eingearbeitet

Die Mitarbeiter des Dortmunder Grünflächenamtes haben hier ganze Arbeit geleistet. Den Boden ist vorbereitet, die Blumensaat aufgebracht und eingearbeitet. Aber nicht nur das: Es gibt jetzt im Aplerbecker Rodenberg-Park auch nigelnagelneue Insektenhotels und Nistkästen.

Auch solche Nistkästen sind neu aufgehängt worden. Hier können Blaumeisen einziehen.
Auch solche Nistkästen sind neu aufgehängt worden. Hier können Blaumeisen einziehen. © Jörg Bauerfeld © Jörg Bauerfeld

Möglich ist das alles durch eine großzügige Spende der Sparkasse Dortmund. 27.000 Euro sind in das Projekt „ökologische Verbesserung der Dortmunder Parks“ geflossen. Offiziell heißt das „Biodiversität, Förderung der Artenvielfalt durch Blühwiesen und Nisthilfen“.

In den unterschiedlichsten Parkanlagen in Dortmund

Also ging es in den verschiedensten Parkanlagen in Dortmund zur Sache. „Das ist ein Projekt, das wir auch in den kommenden Jahren weiterführen wollen“, sagt Ulrich Finger, Leiter des Grünflächenamtes. „Wir wollen so alle Stadtbezirke abdecken.“

Neben dem Aplerbecker Rodenberg-Park sind auch schon in anderen Stadtteilen die Mitarbeiter des Grünflächenamtes zu Werke gegangen. „Es gibt schon unheimlich viele Anfragen bezüglich Patenschaften für die Nistkästen oder die Insektenhotels“, sagt Ulrich Finger. Dazu werde es aber zeitnah noch mehr Informationen vonseiten der Stadt geben.

Nistmöglichkeiten gibt es im Rodenberg-Park auf jeden Fall wieder zur Genüge. Städtischer Wohnungsbau für die gefiederten Freunde sozusagen. In Aplerbeck können beispielsweise Rotkelchen oder auch die Blaumeisen ab sofort ihre neuen Wohnungen beziehen.

Zurück zum Hubsteiger: Der war in erster Linie dafür da, die Nistkästen an den zuvor ausgewählten Bäumen zu befestigen.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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