Tafel

5000 Euro – damit Tafelkunden in Dortmund versorgt bleiben

Die Bezirksvertretung Huckarde stellt 5000 Euro zur Verfügung, damit die Tafelkunden im Stadtbezirk weiter versorgt werden können. Gleich mehrere Institutionen ziehen an einem Strang.
Die Tafel Huckarde bekommt eine indirekte „Finanz-Spritze“. (Symbolbild) © Ruhr Nachrichten

Die Bezirksvertretung Huckarde hat dem örtlichen Gewerbeverein 5000 Euro zur Verfügung gestellt, damit die Gewerbetreibenden die Kunden der Tafel auch im Lockdown gut versorgen können. Das hat der Geschäftsführer der Bezirksvertretung, Frank Führer, auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigt.

Nachdem der im Frühjahr ins Leben gerufene „Gabenzaun“ gut bei hilfsbedürftigen Menschen ankam, soll auch während des Lockdowns im Dezember die Hilfe direkt an die Tafelkunden gehen.

Die Kosten für den „Gabenzaun“ hätten im Frühjahr bei 15.000 Euro gelegen, berichtet Gewerbevereins-Vorsitzender Christian Oecking.

Dieses Mal gibt es erneut Hilfspakete. Sie werden jedoch anders als im Frühjahr nicht an einen Zaun gehängt, sondern von der Tafel Huckarde selbst ausgegeben. „Die Inhalte der Pakete sind alle gleich und Corona-konform verpackt“, sagt Oecking.

Diese Aktion, organisiert vom Gewerbeverein, Frauenzentrum und „Huckarde für Huckarde“, laufe bereits seit drei Wochen erfolgreich, berichtet Oecking.

Die Tafel Huckarde gibt derzeit wegen der Corona-Pandemie keine Lebensmittel direkt an Tafelkunden aus.

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