Gefährliche Kreuzung

A40-Anschluss wieder offen: Arbeiten an Horror-Ausfahrt fast beendet

Mehr als ein halbes Jahr war die Autobahnabfahrt wegen Bauarbeiten gesperrt. Am Freitag (28.5.) räumten Arbeiter die Baustellen-Baken ab. Ganz abgeschlossen ist die Baumaßnahme noch nicht.
Die Autobahn-Anschlussstelle ist wieder für den Verkehr frei gegeben. Sechs Monate dauerten die Arbeiten für den Neubau der Kreuzung. © Matthias Langrock

Mehr als sechs Monate war die Auf- und Abfahrt der Autobahn A40 wegen Bauarbeiten gesperrt. Am Freitag (28.5.) räumten Arbeiter die letzten Baustellen-Baken ab. Eine jahrelange Forderung von Anwohnern und Autofahrern geht damit auf die Zielgerade. Denn es wird noch ein paar Tage dauern, bis alle Arbeiten beendet sind.

Die Anschlussstelle Lütgendortmund ist wieder für den Verkehr freigegeben. Nicht nur die Kreuzung Werner Hellweg/Wilhelmshöh baute die Stadt aus. In Kooperation mit der Autobahn GmbH des Bundes wurden alle Fahrbahndecken im gesamten Anschlussbereich in Fahrtrichtung Dortmund erneuert. Radfahrer haben einen deutlich sichtbaren Schutzstreifen.

Gesamte Kreuzung war nur ein verlängertes Wochenende gesperrt

„Nach dem Baubeginn im letzten November konnte die geplante Bauzeit von sechs Monaten trotz der Weihnachtspause der ausführenden Firma zum Jahreswechsel, der Corona-Pandemie bedingten Ausfallzeiten und des Wintereinbruchs im Februar dieses Jahres eingehalten werden“, erklärt Sylvia Uehlendahl, die Leiterin des Tiefbauamtes.

„Wir konnten dies durch einen intensiven Arbeitseinsatz aller Beteiligten an einem verlängerten Wochenende ermöglichen, bei dem die gesamte Kreuzung gesperrt wurde und dadurch mehrere kleine Bauabschnitte in einem großen Abschnitt zusammengefasst werden konnten“.

Erst in der zweiten Juni-Woche nimmt die Stadt die Ampeln in Betrieb.
Erst in der zweiten Juni-Woche nimmt die Stadt die Ampeln in Betrieb. © Matthias Langrock © Matthias Langrock

Der Unfallschwerpunkt wird erst mit dem Abschluss der Arbeiten in der zweiten Juni-Woche verschwinden. Denn erst dann kann die Stadt die Ampeln in Betrieb nehmen. Die Einrichtung einer Ampelanlage war über Jahre eine der Forderungen von Anwohnern und Autofahrern. Sie soll neben Unfällen auch die bisherigen Rückstaus auf die Autobahn vermeiden.

Anschlusskabel für die Ampel liegt in der Böschung

Der Grund für die verzögerte Inbetriebnahme der Ampelanlage seien Schwierigkeiten bei der Herstellung des Netzanschlusses, erklärt die Stadt Dortmund in einer Presseinformation zum Baustellen-Ende. Das Anschlusskabel befinde sich nicht wie in Plänen verzeichnet im Gehweg, sondern in der Böschung.

„Daher mussten zunächst die vorhandenen Hecken abgetragen und ein Anschluss hergestellt werden“, schreibt Stadtsprecher Christian Schön. „Nach den Anschlussarbeiten wird die Lichtsignalanlage schnellstmöglich in Betrieb genommen und die derzeit noch benötigten Anschlussgruben verfüllt.“

Bis zur Inbetriebnahme der Ampel gelte für die Verkehrsteilnehmer daher – wie auch bei jedem Ampelausfall – die Beschilderung nach der Straßenverkehrsordnung (StVO). Vorfahrtsberechtigt sind die Autofahrer auf dem Werner Hellweg.

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